Lernen mit dem „Superheld der Antike“

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Alexanders Truppe ist schon angekommen und steht vor den Pavillons für die Museumspädagogik

Rosenheim - Mit Pinsel und Schaufel die Antike ergraben, ein eigenes Schmuckstück designen oder ein Mosaik bauen. Die Workshops der Alxeander-Ausstellung haben viel zu bieten:

Er war der Star der Antike, er zog 23.500 Kilometer weit bis ans vermeintliche Ende der Welt. „Alexander der Große“ war eine schillernde Persönlichkeit und beschäftigt noch heute die Wissenschaft. Buben und Mädchen, Schülerinnen und Schüler können jetzt alle Themen rund um Alexander und die Antike in Workshops und altersgerechten Führungen kennenlernen.

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen hat - wie für alle Erlebnisausstellungen - eine hochkarätige Museumspädagogik entwickelt, die sich an den Lehrplänen der bayerischen Schulen orientiert und Begeisterung für die Antike und die Altertumsforschung wecken soll. Der Lokschuppen bietet als außerschulischer Lernort kompakte, didaktisch aufbereitete Ausstellungsinhalte für alle Altersstufen.

Die Kinder von der Vorschule bis zur 4. Klasse beschäftigen sich in Kreativworkshops mit Schmuck und Geld aus der Antike. Je nach Alter prägen sie Armreifen oder Münzen als Medaillons aus Metallprägefolie.

Im Ausgrabungsworkshop "Mit Pinsel und Schaufel in die Antike" schlüpfen die Schüler der 3. bis 6. Klassen in die Rolle eines Archäologen und führen ihre eigene Ausgrabung durch. So lernen sie Werkzeug und Arbeitsweise eines Altertumsforschers kennen. Als Erinnerung darf die Klasse ein zusammengesetztes Fundstück mit nach Hause nehmen.

Alternativ können die Kinder in diesem Alter einen Mosaikworkshop besuchen. Dort gestalten sie nach Vorlagen des berühmten Ischtartors von Babylon ein Mosaik. Das Tor mit seinen Ziegelreliefs aus zahlreichen Fabelwesen war Teil der Stadtmauer Babylons und zählte zu den sieben Weltwundern der Antike. Alexander der Große durchschritt es auf seinem Eroberungszug.

„Schreiben wie zu Alexanders Zeiten“ heißt das Motto im Workshop für Schülerinnen und Schüler von der 4. bis zur 7. Klasse. Sie lernen dabei einige Zeichen der Keilschrift kennen und gestalten ein Schriftstück. Neben der griechischen Schrift war die Keilschrift in weiten Teilen des Alexanderreiches verbreitet. Man schrieb entweder mit Tusche auf Papyrus oder ritzte die Zeichen in Ton- und Wachstafeln ein. Neu in der Museumspädagogik ist ein Angebot für junge Erwachsene von der 8. bis zur 13. Klasse. In einem Kreativworkshop beschäftigen sich die Schüler entweder mit der bunten Welt der Mosaiken, oder sie gewinnen bei der „Archäologischen Ausgrabung“ einen Einblick in die Arbeit eines Archäologen.

Zusätzlich kann sich die Jugend auch auf dem Olympischen Parcours im Außenbereich des Ausstellungszentrums messen. Dort treten die Lehrer an den Stationen des Olympischen Parcours in einen fairen Wettkampf mit ihren Schülern. Die Klasse erlebt Teambildung mit Spaß. Beim Kauf eines Führungs-, Workshops- oder Audioguide-Tickets ist der Olympische Parcours inklusive.

Alle Workshops kann man schon jetzt buchen. Informationen über Workshops, Führungen und die Preise erhält man unter www.lokschuppen.de, telefonisch unter 08031/ 365 9036 oder per Mail an lokschuppen@rosenheim.de Jetzt schon anmelden!

Zur kostenlosen Lehrerinfowoche vom 8. bis 12. April unter www.lokschuppen.de.

Pressemitteilung Lokschuppen Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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