Mann "schießt" aus Wohnung und brüllt Parolen

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Rosenheim - Fremdenfeindliche Parolen und Schüsse mit einer Gaspistole auf Passanten riefen die Polizei am Sonntag auf den Plan - doch auch vor den Beamten gab der Täter keine Ruhe:

Wie die Polizei erst nun bekannt gab, mussten Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, verstärkt ausrücken: Aus dem Geigelsteinweg wurde gemeldet, dass ein Mann aus seiner Wohnung scheinbar wahllos mit einer Pistole auf Passanten schießt und dabei fremdenfeindliche Parolen skandiert. Vor Ort gab sich der stark alkoholisierte Täter unwissend.

Die frisch abgefeuerte Waffe, zum Glück handelte es sich ‚nur’ um eine Schreckschusswaffe, konnte jedoch nebst Munition bei dem 25-jährigen Rosenheimer sichergestellt werden. Die Opfer des schießwütigen Mannes - unter anderem vier Schüler unter 14 Jahren - blieben unverletzt.

Auch der Täter ließ sich ohne Widerstand festnehmen und blieb unverletzt - beleidigte jedoch im Anschluss die eingesetzten Polizeibeamten massiv und bedrohte sie mit dem „Erschießen“. Zu allem Überfluss skandierte der 25-Jährige weiterhin fremdenfeindliche Parolen und machte mehrfach von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen Gebrauch.

Da der Mann auf Grund seiner Handlungen und Äußerungen eine Gefahr für sich und andere Personen darstellte, musste er zur weiteren medizinischen Betreuung in das Inn-Salzach-Klinikum nach Wasserburg gebracht werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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