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Starkoch zeigte, wie es am Herd klappt

Rosenheim - Fernsehkochschau und Kochduell! Die Steigerung gelang dem Alexander Herrmann bei seiner "Koch-Late-Night-Show" namens "Sterneküche durchgedreht" im Kuko.

Palazzo, Fernsehkochschau, Kochduell, alles prima, alles ist in! Die Steigerung gelang dem Sternekoch Alexander Herrmann aus dem oberfränkischen Wirsberg bei seiner "Koch-Late-Night-Show" namens "Sterneküche durchgedreht" im Kultur- und Kongresszentrum zu Beginn seiner zweimonatigen Tournee quer durch Deutschland mit Finale in Wien.

Von Anfang an hatte er das Publikum im ausverkauften Kuko im Griff. Kochen wurde zur Nebensache und trotzdem lauschten die 1200 Kochbegeisterten auf jeden Tipp des Meisterkochs. "Kein Fett, bestes Öl, Fleisch zieht Wasser, Pilze erst salzen, Fisch ist empfindlich, Fleisch hat Fasern..." - er redete ununterbrochen und nebenbei bereitete er noch roh mariniertes Kalbsfilet mit lauwarmem Pilzsalat zu, Saiblingsfilet in Orangen-Pfeffer-Butter pochiert, Ente im Ganzen im Ofen kross gebraten, Currywurst - natürlich "geadelt" und ganz raffiniert zubereitet, Roastbeef mit Rosmarin rosa gebraten und Apfelstrudel im Glas.

Herrmann ließ das Publikum probieren. Die Leute waren begeistert, auch wenn man in Ermangelung von genügend Besteck etwas improvisieren musste. Tipps und Anekdoten aus der Sterneküche und von bekannten Köchen, die Herrmann gezielt einbaute, ließen die Zuschauer schmunzeln. Wie lange wird es wohl dauern bis sie ihm diese Show nachmachen und ebenfalls auf Tournee gehen?

Kochmuffel zauberte Sauerkirschsorbet

Der Münchner Musiker Bastian Pusch und seine Band waren mehr als Beiwerk: Sie wurden in die Show einbezogen, ebenso wie ein Zuschauer namens Heiner, ein gebürtiger Dortmunder, der, obwohl des Kochens unkundig, ein Sauerkirschsorbet fabrizierte und für Applaus sorgte.

Letztendlich erklatschte sich das Publikum nach einer über dreistündigen Show auch noch eine Zugabe. "Wir sind eh gut in der Zeit" meinte der Entertainer locker und stand seinem Publikum noch mit einer Autogrammstunde im Foyer zur Verfügung.

ps/Oberbayerisches Volksblatt

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