Generalprobe für Weltrekordversuch

Video: Slackliner Alex Schulz auf Helgoland

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Slackliner Alex Schulz bei seiner Generalprobe auf Helgoland
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Rosenheim/Helgoland - Der Weltrekordversuch rückt näher! Schon in einer Woche möchte der Slackliner Alex Schulz bei Helgoland über eine 300 Meter lange Slackline gehen.

Der gebürtige Rosenheimer Alex Schulz zählt zu den besten Slacklinern der Welt, doch diese Unternehmung stellt selbst ihn vor eine große Herausforderung. Am 14. August möchte Alex von einem Schiff aus über eine 300 Meter lange Slackline zur Insel Helgoland balancieren. Die schiere Länge der Line ist dabei bloß einer von vielen Stolpersteinen. Auch die vergleichsweise starken Wellenbewegungen der Nordsee können Alex irritieren. Vergangene Woche absolvierte der 23-Jährige eine Generalprobe.

Eindrücke von der Generalprobe im Video:

Bereits um 4 Uhr morgens klingelt der Wecker. Noch schlaftrunken macht sich Alex mit dem Taxi auf dem Weg zum Münchner Flughafen. "Ich kann noch gar nicht fassen, was heute noch alles passieren wird. Ich werd' heut' noch zwei gestörte Waterlines aufbauen - über dem Meer vor Helgoland", schwärmt Alex. Mag der 23-Jährige auch müde sein - die Vorfreude auf eine der spektakulärsten Lines seiner Karriere ist freilich ungebrochen. Mit dem Flugzeug machen sich Alex und seine Freunde schließlich auf nach Bremen, mit dem Schiff geht es anschließend weiter nach Helgoland.

"Die sind ganz schön bekloppt"

Zur Homepage des Weltrekordversuchs geht es hier!

Dort erwartet sie schon Kapitän Jürgen Matthiesen. Er ist für das Schiff verantwortlich, von dem aus Alex in Richtung Helgoland spazieren möchte. Als Matthiesen vor einigen Tagen von der Aktion erfuhr, musste er sich zunächst informieren, was eine Slackline eigentlich ist - und war dann erst einmal baff: "Die sind ganz schön bekloppt, habe ich mir gedacht", erinnert sich Matthiesen. Er könne sich nicht vorstellen, dass das machbar ist, sagt der Kapitän. "Er hat es sicherlich oft geübt mit einem fest verankerten Seil, aber hier haben wir nun die Situation, dass eine Seite fest verankert ist, und die andere Seite, die kann sich bewegen. Und diese Bewegung wird sich selbstverständlich auf das 300 Meter lange Seil übertragen. Und dann schauen wir mal was passiert."

"Wir wissen jetzt, was passieren kann"

Vor Ort angekommen kann Alex aber nicht sofort loslegen. Die Aufbauarbeiten nehmen ihn und seine Helfer stark in Anspruch. Durch einen kleinen Fehler reißt die erste Line sogar während der Aufbauarbeiten. Als die Slackline endlich bereitsteht, hat Alex schon einen langen Tag hinter sich. Ein fehlerfreier Lauf über die Line ist so nicht mehr möglich, aber immerhin kann der 23-Jährige ein Gefühl für die Gegebenheiten vor Ort gewinnen. "Wie man sieht, bin ich ziemlich müde. Es war einfach mega-anstrengend", sagt ein sichtlich erschöpfter Alex mit einem Gähnen im Gesicht. Zuversichtlich ist er dennoch: Man wisse jetzt, "was passieren kann und wie wir es verhindern können".

Aus unserem Archiv:

Die Generalprobe in Bildern

Generalprobe für Weltrekord

Alex Schulz beim Training am Happinger See

Auf der Slackline über den Happinger See

Alex Schulz vor Slackline-Training

Quelle: rosenheim24.de

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