Rosenheimer gefährdete auch seine Familie

Getunter BMW als "rollende Zeitbombe"

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Rosenheim - Eine "Gefährdung von Verkehrsteilnehmern" sieht die Polizei im ungenehmigten Tunen von Autos - ein 21-Jähriger muss seinen BMW deshalb nun stehen lassen.

Am späten Nachmittag des 5. Oktober 2015 wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei auf ein äußerst auffälliges Fahrzeug aufmerksam. Bei besagtem Fahrzeug handelte es sich um einen roten BMW 3er, an dem einige nicht genehmigte Veränderungen in Sachen Tuning vorgenommen wurden. Unter Anderem war das Auto „tiefer gelegt“ und mit einem viel zu kleinen Sportlenkrad ohne Airbag ausgestattet. Da durch diese Änderungen ohne Zweifel eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten war, erlosch folglich die Betriebserlaubnis des betreffenden Fahrzeugs.

Nach Rücksprache mit der Zulassungsstelle des Landratsamtes Rosenheim, wurde diese rollende Zeitbombe durch die Polizeibeamten stillgelegt, und darf nun vorerst, bis zur Behebung der Mängel nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Hinzu kommt, dass sich im Rahmen der Polizeikontrolle zeigte, dass der 21-jährige Fahrer des betreffenden Autos, eine Frau, sowie ein Kleinkind in seinem Fahrzeug transportierte, die beide die vorgeschriebenen Sicherheitsgurte nicht angelegt hatten, und somit bei einem eventuellen Unfall in noch höherem Maße gefährdet gewesen wären. Der 21-jährige hat nun neben der Stilllegung seines Wagens mit einer Anzeige wegen diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten zu rechnen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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