33-Jährige in Haft – aber viele Fragen offen

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Rosenheim - Im Fall Miro B. sitzt seit letzter Woche eine 33-Jährige in Haft. Die Frau gilt als dringend tatverdächtig. Dennoch sind bei dieser Gewalttat noch viele Fragen ungeklärt:

Im Fall des gewaltsamen Todes von Miro B. konnte die Polizei am Wochenende einen Ermittlungserfolg vermelden: Eine 33-Jährige wurde festgenommen und gilt seither als dringend tatverdächtig. Deswegen hatte der Ermittlungsrichter am Freitag auch Haftbefehl gegen die Frau, die aus dem Bekanntenkreis des Toten und aus demselben Milieu stammt, erlassen.

Dennoch sind weiterhin viele Fragen offen. Zwar wurde inzwischen festgestellt, dass es sich beim Tatort zweifelsfrei um die Wohnung des Opfers handelt. Außerdem konnte der Tatzeitpunkt durch die Ermittler auf Dienstagabend, 28. Oktober, eingegrenzt werden. Aber die exakte Uhrzeit und der genaue Tathergang sind nach wie vor unklar. Das erklärte Pressesprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von rosenheim24.de. Auch das Motiv für die Tat liegt weiterhin im Dunklen. Sonntag wollte nicht verraten, ob die Festgenommene bereits Angaben zur Tat gemacht hat. „Da kann ich leider noch nicht viel sagen. Vieles ist noch ungeklärt, die Ermittlungen laufen auch Hochtouren!“

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Wie berichtet war die Frau bereits am vergangenen Dienstag, 4. November, wegen Eigentumsdelikten von der Polizei verhaftet worden. Diesbezüglich habe bereits ein offener Haftbefehl bestanden. Diese Delikte stehen aber in keinem Zusammenhang mit der Gewalttat gegen den 59-Jährigen. „Wir hatten die Frau bereits vorher auf unserem Zettel“, erklärte Sonntag. Erst im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die 33-Jährige im Fall Miro B. als tatverdächtig gilt.

Die eigens für diesen Fall eingerichtete Ermittlungsgruppe wird übrigens trotz der Festnahme in den kommenden Tagen und Wochen noch viel zu tun haben. Momentan liegen noch viele Spuren beim Landeskriminalamt bzw. der Rechtsmedizin zur Auswertung. Außerdem wollte Sonntag nicht ausschließen, dass in den nächsten Tagen am und um den Tatort noch einmal Spuren gesammelt werden. „Die genauen Abläufe müssen da noch rekonstruiert werden“, so Sonntag. Hinzu kommt noch die Auswertung von vielen Zeugenaussagen. Laut Polizei sei es ziemlich schwierig, aus diesen Kreisen verwertbare Angaben zu beziehen.

redro24

Quelle: rosenheim24.de

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