2150 Menschen wollen Maxis Leben retten

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Rosenheim - Eine überragende Bilanz: 2150 Menschen kamen am Sonntag zur Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Maxi Schluttenhofer.

Für den an einer akuten Leukämie erkrankten Maxi Schluttenhofer fand am Sonntag eine große Typisierungsaktion statt: Zwischen 11 bis 16 Uhr strömten insgesamt 2150 Menschen in die Hauptfeuerwache Rosenheim an der Küpferlingstraße, um sich für den 17-jährigen Feuerwehrler aus dem Stadtteil Aisingerwies über die Aktion Knochenmarkspende Bayern typisieren zu lassen.

Maxi Schluttenhofer (17) sucht einen Lebensretter.

"Wir und auch die Aktion Knochenmarkspende Bayern sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis", so Stadtbrandrat Hans Meyrl gegenüber rosenheim24. "Die Auswertungen werden nun zwar andauern, aber wir sind zuversichtlich, dass heute ein Spender gefunden wurde". Zwar wird bei örtlichen Typisierungsaktionen nur selten gleich der passende Lebensretter gefunden, die Datenbanken der Knochenmarkspenderdatei werden so aber natürlich gefüttert - was Grund zur Hoffnung gibt! Dabei kamen am Sonntag überwiegend jüngere Menschen zur Typisierung: der Altersdurchschnitt der Aktion liegt 31 Jahren, was verhältnismäßig jung ist.

Dank Maxis Feuerwehrkollegen verlief die Aktion trotz des riesigen Ansturms völlig reibungslos. Wegen der spärlichen Parkplatzsituation an der Küpferlingstraße wurden sogar Shuttle-Busse eingesetzt, die die vielen Freiwilligen von der Loretowiese zur Hauptfeuerwache brachten. Über ein großes und sogar beheiztes Zelt, das es den vielen Wartenden ersparte, im Regen stehen zu müssen, ging es in den Vorraum, wo die Einverständniserklärungen ausgeteilt wurden. Von dort ging es schließlich in den ersten Stock, wo die Daten der Freiwilligen von der Stiftung erfasst wurden. Im nächsten Zimmer wurden die Blutprobe-Röhrchen verteilt, im Saal schließlich das Blut entnommen. Ein kleiner Pieks und schon war es geschafft. Am Schluss warteten Kaffee, Kuchen und Brotzeit auf die Freiwilligen - als Dankeschön fürs Kommen. "Die Vorbereitungen waren sehr umfangreich, aber sie haben sich letztlich rentiert", so Stadtbrandrat Meyrl.

Auch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die die Schirmherrschaft für die Typisierungsaktion übernahm, ließ es sich nicht nehmen, vorbeizukommen und sich selbst ein Bild von der großangelegten Aktion zu machen.

Wer heute keine Zeit hatte, kann trotzdem helfen:

Wer es heute nicht in die Hauptfeuerwache geschafft hat, kann sich alternativ auch über die Internetseite der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als Spender registrieren. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Jede Typisierung ist für die Teilnehmer zwar kostenlos, dennoch entstehen Verwaltungskosten in Höhe von 40 Euro. Daher wird um Überweisungen auf ein Spendenkonto gebeten: Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, Spendenkonto: 22394563, Bankleitzahl: 70250150 Kennwort: Hilfe für Max

Quelle: rosenheim24.de

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