Tests von Besuchern aus dem Ausland fehlen

Mangfalldamm-Vergewaltigung: DNA-Untersuchung noch nicht abgeschlossen

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Rosenheim - Am frühen Sonntagmorgen, des 23. Juli 2017, wurde eine 21-Jährige am Mangfallkanal überfallen, in ein angrenzendes Waldstück gezerrt und dort vergewaltigt. Daraufhin wurde eine umfangreiche DNS-Reihenuntersuchung anberaumt. 800 Männer wurden dazu geladen. Auch ein Jahr später stehen aber noch immer DNA-Tests aus. 

Die umfangreiche DNS-Reihenuntersuchung ist anberaumt worden, um einen Mann zu finden, der in der Nacht auf den 23. Juli 2018 eine junge Frau nahe der Mangfall vergewaltigt hat. Auch weitere Zeugen sollten auf diese Weise gefunden werden, die etwas zu dem Vorfall sagen können. Insgesamt sind 800 Männer angeschrieben worden, deren Spuren nahe dem Tatort gefunden wurden. Als Grundlage dienten dazu die Daten der Mobilfunkanbieter. Im Rahmen der Ermittlungen ist auch die Mangfall abgetaucht worden. 

Proben von Besuchern aus dem Ausland fehlen weiterhin

Wie radio-charivari.de nun berichtet, stehen laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd bei den Ermittlungen zur Vergewaltigung am Mangfalldamm noch immer DNA-Tests aus. Demnach fehlen noch Proben von Besuchern aus dem Ausland.

Mitte des Jahres wurde bereits die Ermittlungsgruppe in diesem Fall aufgelöst. Die berühmte "heiße Spur" in dem Fall fehlte damals weiterhin, obwohl die Polizei seit Oktober 2017 rund 800 DNA-Proben von Männern ausgewertet hatte und der Kreis der Verdächtigen dadurch deutlich kleiner geworden war.

Rund ein Dutzend Männer blieben der DNA-Untersuchung fern

Anfang des Jahres 2018 begann die Polizei dann mit der Kontaktaufnahme von rund ein Dutzend Männern, die aus verschiedenen Gründen nicht zur Reihenuntersuchung erschienen waren und auch keinen Kontakt mit der Polizei aufgenommen hatten. Wenn die Betroffenen nachvollziehbar erklären könnten, warum sie dem Test bisher ferngeblieben waren, würden die Ermittler auf eine Speichelprobe verzichten. Andernfalls würde diese notfalls unter Zwang vollzogen, hieß es damals. 

Vom Täter gab es damals anschließend nur eine vage Beschreibung: Er soll Mitte 30 und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß gewesen sein. Außerdem hatte er kurze, dunkle Haare, einen dunkleren Teint und soll nur gebrochen deutsch gesprochen haben.

Bilder vom Polizeieinsatz am Mangfalldamm:

Bilder vom Polizeieinsatz am Mangfallkanal

Quelle: rosenheim24.de

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