Aufregung am Donnerstag in Rosenheim

Blutspur-Rätsel gelöst - Ermittlungen laufen jedoch weiter!

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Auch vor diesem Wohnhaus ist Blut zu sehen - die Polizei untersucht die Hintergründe.
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Rosenheim - Am Donnerstagmorgen, gegen 7 Uhr, teilten mehrere Anrufer bei der Polizei mehrere größere Blutspuren in der Innenstadt mit. Polizei und Spurensicherung hatten daraufhin viel zu tun - und auch am Freitagmorgen waren die Ermittlungen noch nicht beendet:

UPDATE, Freitag, 7.20 Uhr - Ermittlungen laufen weiter

Wie das Oberbayerische Volksblatt und Radio Charivari berichten, handelt es sich bei den erlittenen Verletzungen um Schnitte am Arm bzw. an der Hand. Zu den genauen Umständen und wie die Person sich die Verletzungen genau zuzog, laufen derzeit noch die Ermittlungen der Polizei. Weitere Erkenntnisse will die Polizei im Laufe des Freitags bekannt geben.

UPDATE 17.40 Uhr - Verletzung am Arm

Wie die Polizei auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilt, hat sich der Verursacher der Blutspur eine "größere Schnittverletzung am Arm" zugezogen. Opfer eines Gewaltdeliktes wurde er nicht. Woher der Mann seine Schnittverletzung hat, sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei weiter. Derzeit werde der Mann, der sich nicht selbst bei der Polizei meldete, noch vernommen. Erste Ergebnisse werde es aller Voraussicht nach aber erst am Freitag geben.

UPDATE 16.25 Uhr - Es war kein Gewaltdelikt

Nach intensiven Ermittlungen durch die Polizei konnte der Verursacher der Blutung ausfindig gemacht werden. 

Dieser wurde nach bisherigen Ermittlungsstand nicht Opfer eines Gewaltdeliktes. 

Zu den nähere Umständen der erlittenen Verletzung laufen aktuell noch weitere Ermittlungen.

UPDATE, 15.45 Uhr - Barbetreiber und Taxifahrer befragt

Noch immer rätselt die Rosenheimer Polizei, woher die Blutspuren in der Innenstadt stammen, die am Donnerstagmorgen gemeldet wurden. 

Wie Polizeisprecher Andreas Guske auf Anfrage von rosenheim24.de sagte, wurden mittlerweile auch Taxifahrer befragt, die in der Nacht und am frühen Morgen gearbeitet haben, ob sie möglicherweise verletzte Fahrgäste transportiert haben. 

Auch seien Barbetreiber an ihren Privatadressen aufgesucht worden, um herauszufinden, ob es möglicherweise in oder vor einer Lokalität zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam oder Gäste aggressiv auffielen

Bisher allerdings brachten all diese Befragungen keine neuen Erkenntnisse! "Wir haben keinen Hinweise auf eine schwere kriminelle Straftat", erklärte Guske gegenüber rosenheim24.de. Dennoch werden die Ermittlungen unter Hochdruck weitergeführt, so der Polizeisprecher.  Auch die Aufnahmen von Sicherheitskameras werden hierzu ausgewertet. 

Ob die Menge des verlorenen Blutes für das Opfer sogar lebensgefährlich war, sei nur anhand der Schmierspuren nicht einzuschätzen, so Guske. Man neige bei Blutspuren erfahrungsgemäß dazu, die Menge zu überschätzen, teilte der Polizist mit. 

UPDATE, 11.55 Uhr - Blutspur stammt von Menschen

Die Spurensicherung hat durch ihre Arbeit nun zweifelsfrei feststellen können, dass es sich bei dem aufgefundenen Blut um Blut eines Menschen handelt. Das bestätigte Polizeisprecher Thomas Schelshorn soeben auf Anfrage von rosenheim24.de.

Die Person, von der das Blut stammt, sei aber noch nicht gefunden worden. Folgerichtig kann die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nichts über die Ursache - Unfall, Gewaltverbrechen oder möglicherweise etwas ganz anderes - sagen. Den ganzen Vormittag über hat die Polizei in der Gegend Zeugen und Anwohner befragt.

UPDATE, 10 Uhr - Spurensicherung untersucht Blutspuren

Wie Pressesprecher Thomas Schelshorn soeben auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, gibt es derzeit noch keine weiteren Details zum Einsatz. Momentan gingen die Beamten vor Ort noch den "verdächtigen Wahrnehmungen" nach. 

Zudem würde sich die Spurensicherung die Blutspuren ansehen, um zu klären, woher das Blut stammt. "Wenn die Spurensicherung im Einsatz ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass auch ein Gewaltverbrechen vorliegt", erläuterte Schelshorn. Wann der Einsatz abgeschlossen ist, konnte der Sprecher noch nicht sagen. So bald es neue Erkenntnisse gibt, will die Polizei eine Pressemitteilung veröffentlichen.

Polizeieinsatz wegen Blutspur in Rosenheim

UPDATE, 9.35 Uhr - Nachtlokal abgesperrt, Blutspur vor Geschäft

Nach wie vor sind Polizeikräfte in der Frühlingsstraße und am Salzstadel im Einsatz. Ein Nachtlokal am Salzstadel wurde mit einer Polizeiabsperrung versehen, ebenso ein Geschäft in der Steinbökstraße, vor dessen Eingangstüren mehrere größere Blutspuren zu sehen sind. Woher die Blutspuren stammen und ob möglicherweise ein Verbrechen vorliegt, ist derzeit unklar.

Zudem war die Polizei soeben auch im Parkhaus an der Stollstraße (Busbahnhof) im Einsatz. Ob dies jedoch mit den Vorgängen wenige Meter weiter zusammenhängt, ist derzeit nicht geklärt.

Zudem berichteten Augenzeugen gegenüber rosenheim24.de, dass sie die Polizei zuvor auch in der Kaiserstraße, an der Ecke zum Salzstadel, gesehen hätten.

UPDATE, 9.22 Uhr: Einsatz auch am Salzstadl

Auch am Salzstadel sind Polizeibeamte im Einsatz und nehmen an einer Tür Abdrücke, möglicherweise von Fingerabdrücken. Nach unbestätigten Angaben sollen sich auch in angrenzenden Straßen Blutspuren befinden. 

UPDATE, 9.15 Uhr: Spurensicherung und Zeugenbefragung

Wie unser Reporter von vor Ort berichtet, sind Blutlachen vor einem Wohnhaus in der Frühlingsstraße sowie vor einem Geschäft in der Steinbökstraße zu sehen. Die Polizei hat diese Stellen abgesperrt. 

Mehrere Polizeistreifen sind dort im Einsatz. Anwohner werden von Beamten befragt.

Beamte der Bundespolizei sind ebenfalls im Einsatz. 

Erstmeldung:

Da die Ursache zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar ist und sich möglicherweise eine verletzte Person in diesem Bereich befinden könnte, wurde eine größere Suchaktion seitens der Polizei eingeleitet. Das teilte die Polizei in Rosenheim am frühen Vormittag mit. Außerdem sollen Anwohner befragt werden, ob sie möglicherweise etwas gesehen haben.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Menschen, die vergangene Nacht Wahrnehmungen in diesem Bereich gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.

Polizei Rosenheim/mw

Quelle: rosenheim24.de

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