A8-Ausbau soll kein Existenzkiller werden

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Die Autobahn 8 bei Piding soll ausgebaut werden.

München/Piding - Mit einer klaren Forderung sprachen Sprecher der Interessensgemeinschaft "Chance für Piding" bei der Autobahndirektion in München vor.

Die Autobahn 8 zwischen Chiemsee und Landesgrenze soll auf sechs Fahrspuren plus zwei Standstreifen ausgebaut werden. Besonders betroffen davon ist die Gemeinde Piding, durch die die Autobahn derzeit führt.

Deshalb hat sich die Interessengemeinschaft "Chance für Piding" gegründet, um Interessen von Pidinger Bürgern zu wahren.

Genau deshalb fuhren die Sprecher jetzt nach München zur Autobahndirektion und brachten ihr Anliegen vor: "Existenzen dürfen durch den Ausbau nicht gefährdet werden."

Sollte die Autobahn nur verbreitert werden, sind hauptsächlich landwirtschaftliche Flächen betroffen. Würde die Trasse verlegt, könnten auch andere Betriebe betroffen sein, heißt es.

Die Autobahndirektion München sicherte den Vertretern von "Chance für Piding" bei dem Gespräch zu, dass alles getan werde, um keine Existenzen zu zerstören. So sollen Ausgleichsflächen angeboten werden. Außerdem soll der Ausbau selbst so wenig zusätzliche Flächen wie möglich beanspruchen.

Mit diesen Zusicherungen zeigten sich die Pidinger vorerst zufrieden. Wie es im Fall des Ausbaus der Autobahn 8 vom Chiemsee bis zur Landesgrenze weitergeht, stellt sich am 19. Mai bei einer großen Autobahnkonferenz in Traunstein heraus.

Quelle: rosenheim24.de

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