Vergifteter Luchs: Ermittlungen eingestellt

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Das Archivbild zeigt die tote Luchskatze "Tessa" bei Rinchnach (Landkreis Regen) am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald.

Rinchnach/Deggendorf - Ein halbes Jahr nach dem Gift-Tod der Luchskatze Tessa im Bayerischen Wald hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen Unbekannt eingestellt.

Wie die Anklagebehörde am Montag in Deggendorf mitteilte, konnte kein Täter ermittelt werden.

Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung hatten das tote Tier am 13. März bei Rinchnach (Landkreis Regen) am Rande des Nationalparks gefunden. Die mit Sender ausgestattete Luchsin wurde mit dem Insektizid Carbofuran vergiftet. Ermittelt wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und anderer Straftatbestände. Umweltschutzverbände hatten 15.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt.

Tessa trug - wie rund ein halbes Dutzend andere Luchse - ein mit GPS und Minisender ausgerüstetes Halsband, über das Mitarbeiter des Nationalparks ihre Wege verfolgten. Die Luchsin hatte besondere Bekanntheit erlangt - der Nationalpark berichtete regelmäßig über ihre Streifzüge.

lby

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