TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX

Tränen nach Triumph: "Vroni ist Titelkandidat"

+
Vroni (r.) mit ihrem "Team Rot" beim Pasta-Wettkampf
  • schließen

Riedering - Veronika Lutz begeistert bei der VOX-Kochshow "Game of Chefs" die Sterneköche im Einzelkochen und mutiert zum "heißesten Titelkandidaten". Bei Vroni flossen die Tränen.

Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Für Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering war der Pasta-Wettkampf bei "Game of Chefs" bei VOX erneut ein hartes Stück Arbeit. Denn wieder zog ihr Team beim Kochen den Kürzeren. Am Ende war Vroni aber die Kandidatin der Stunde.

Vronis "Team Rot", angeleitet von Sternekoch Holger Bodendorf (1 Stern), ging als Favorit in den Pasta-Wettkampf. Denn mit Italiener Andrea Girau standen die Zeichen auf Sieg sehr gut. Zumindest auf dem Papier.

Lesen Sie auch:

- Vroni muss zittern: "Der Knaller war's nicht"

- Game of Chefs: Vroni kocht Profis an die Wand

- Vroni im rosenheim24.de-Interview: "Mir reinpfuschen geht gar nicht!"

- "Extrem gut": Riederingerin rockt "Game of Chefs"

- Bilder: Vroni bei "Game of Chefs"

Den Teams wurde jedoch vorgegeben, wie sie die Nudeln zubereiten müssen: auf deutsche, asiatische oder italienische Art. Innerhalb von 60 Minuten mussten die Kandidaten dann ein Pasta-Gericht für die 14-köpfige Jury zubereiten, die sich aus den Mitgliedern eines internationalen Orchesters zusammensetzt.

Pasta nach asiatischer Art

Vronis Team erwischte die asiatische Art - und konnte mit "Feinen Udon-Nudeln mit Zitronengras-Languste an Erbsenpüree" leider nicht überzeugen. Schon nach dem Anrichten hatte die Riederingerin ein schlechtes Gefühl. "Wir werden heute nicht gewinnen, weil ich von unserem Teller nicht hunderttausend Prozent überzeugt bin", so die 31-Jährige. Sie sollte Recht behalten.

Diese Nudeln nach asiatischer Art bereitete Vronis Team zu: Feine Udon-Nudeln mit Zitronengras-Languste an Erbsenpüree (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

"Team Schwarz" mit Chefkoch Christian Lohse (2 Sterne) ließ die Konkurrenz mit der Pasta nach italienischer Art -"Tagliatelle mit Trüffelsahne und getrüffeltem Salat" - blass aussehen und siegte erdrutschartig. Damit musste Vronis Team, das noch keinen einzigen Wettkampf gewinnen konnte, mit den Kandidaten von Christian Jürgens' (3 Sterne) "Team Grau" ins Einzelkochen. Die Aufgabe: In 60 Minuten gefüllte Nudeln nach freier Wahl zubereiten.

Vroni triumphiert im Einzelkochen

Dort zeigte Vroni keine Nerven und blühte richtig auf. "Ich wusste relativ schnell, was ich machen wollte. Ich wusste, ich kann Pilz-Ravioli machen", erklärte die 31-Jährige. Schließlich bereitete sie "Fagotto mit Pilzfüllung, Salbei-Nussbutter und Langostino auf Büffelmozarella-Espuma" zu. Sternekoch Christian Lohse war sich sicher: "Die geht da durch. Die kann kochen, die ist sensationell. Sie hat mehr Nerven als die anderen und ist als Mutter von drei Kindern Halligalli gewohnt."

Genervt war Vroni jedoch von der Zusammenarbeit der Kandidaten von "Team Grau". Als schwierig" bezeichnete sie dieses Vorgehen im Einzelwettkampf. Auch Profikoch Georgios Krokos konnte dieser Methode nichts abgewinnen. "Da hört es für mich auf. Dann könnten wir genauso wieder als Team antreten", so Vronis Teamkollege.

Der Ton im Einzelkochen wird härter:"Ist das da drüben jetzt ein Kochkurs?"

Posted by Game of Chefs on Dienstag, 24. März 2015

Vor der Entscheidung war Vroni die Aufregung anzusehen, die Augen wurden bereits feucht. Die Riederingerin wurde emotional. Dann die Verkündung: Für die "Game of Chefs"-Juroren war Vronis Teller im Einzel-Wettkampf mit Abstand der beste! Vroni hatte vor Freude Tränen in den Augen. Mit acht "Messern" hatte sie von allen die meisten erhalten.

"Vroni ist für mich der heißeste Titelkandidat", lobte Christian Lohse ihre Leistung. Für Holger Bodendorf stand nach Vronis Erfolg fest: "Veronika hat bei allen Einzelwettbewerben aus meinem Team den besten Gang gekocht. Und wenn jemand immer deutlich besser ist als das Team, dann muss er im Team einfach mehr zu sagen haben."

Kurios: Ausgerechnet Italiener Andrea Girau musste im Pasta-Wettkampf die Segel streichen. Er bekam von den Juroren nur drei Messer und musste "Game of Chefs" verlassen. Vronis Team muss nun mit nur noch drei Kandidaten in den Wettkämpfen bestehen.

Wieder kullerten bei der Riederingerin die Tränen. "Unser Team wurde wieder um eine Person reduziert. Das ist Scheiße." Vroni darf jedoch weiter von den 100.000 Euro Siegprämie träumen.

Bilder von Vroni bei "Game of Chefs":

Veronika Lutz aus Riedering bei "Game of Chefs"

hy

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser