Sex für Reitferien - Prozess geht weiter

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Traunstein - Ein 53-Jähriger Mann soll als Bezahlung für die Reitferien der Stieftochter sexuelle Dienste von dem Mädchen gefordert haben. Vor Gericht streitet er den Missbrauch allerdings ab.

Der 53-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim soll sich mehrmals an seiner Stieftochter vergangen haben. Seit 1992 lebte er mit der Tochter seiner Frau unter einem Dach und soll sie in diesem Zeitraum mehrfach missbraucht haben. In dem Prozess stehen voraussichtlich noch zwei Verhandlungstage an. Heute findet am Landgericht Traunstein demnach der vorletzte Prozesstag statt.

Neben dem Missbrauch soll er die mittlerweile 26-jährige Stieftochter auch erpresst haben. Wie Pressespecher Tobias Dallmayer vom Landgericht Traunstein bestätigte, "durfte das Mädchen 1998 in den Reiturlaub fahren. Anschließend soll der 53-Jährige als Bezahlung für die Ferien sexuelle Dienste von ihr verlangt haben." Laut Staatsanwaltschaft kam es meist in der Nacht und am Wochenende zu den Übergriffen.

Bisher räumte der Angeklagte ein, seine damalige Frau und die Kinder geschlagen zu haben. Die sexuellen Übergriffe streitet er ab.

"Der 53-Jährige muss sich wegen insgesamt sechs Anklagepunkten vor Gericht verantworten," so Dallmayer.

Patrick Steinke

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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