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Trauer in Reischach

Nach tragischem Unglück: "Gemeinde steht unter Schock"

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Reischach - Die Trauer ist groß, nachdem am Freitagmittag ein Auto an einer Bushaltestelle zwei Mädchen erfasst hat, die dort die Straße überqueren wollten. Die beiden elfjährigen Kinder sind im Krankenhaus an ihren Verletzungen verstorben.

Eine Gemeinde steht unter Schock. Trauerbeflaggung weht in Reischach, nachdem am Freitag zwei elfjährige Mädchen nach dem Aussteigen aus dem Schulbus von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt worden sind.

"Wir stehen unter Schock", erklärt Bürgermeister Alfred Stockner (CSU) gegenüber der PNP. "Wir trauern mit den Eltern und Angehörigen." Die beiden betroffenen Familien sollen alteingesessene Bürger und sehr im Vereinsleben vor Ort eingebunden sein. Daher kennen viele die Familien und auch die beiden Mädchen.

Die Gemeinde hat zudem reagiert und alle anstehenden Feste und Veranstaltungen abgesagt. Der Bürgermeister dankt auch den Einsatzkräften, die "über die Belastungsgrenze hinausgegangen sind", wie PNP berichtet.

Am Unfallort stehen Kerzen und sind Bilder von Freunden und Familie niedergelegt worden. Wie es genau zu dem Unfall gekommen sein soll, muss ein Gutachten zeigen, das nach dem Unfall erstellt wird.

Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen

Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen
Trauerbeflaggung nach tödlichem Unfall zweier elfjähriger Mädchen © TimeBreak21

Auch der Verkehrsclub ADAC hat auf den Vorfall reagiert und nochmals zu besonderer Vorsicht in der Nähe von Bussen aufgerufen. Viele Autofahrer würden die Regeln nicht kennen und seien unsicher, erklärt eine Sprecherin am Samstag gegenüber der Deutschen Presseagentur. Sie appelliert, sich an die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu halten und vorsichtig an haltenden Bussen vorbeizufahren.

Denn das Verhalten an einer Haltestelle, wenn ein Schul- oder Linienbus mit eingeschaltetem Warnblinklicht dort verkehrt, ist eindeutig geregelt. Laut der Straßenverkehrsordnung dürfen Busse beim Anfahren der Haltestelle nicht überholt werden. Hält der Bus, dürfen Autofahrer - auch auf der Gegenspur - nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren.

Fünf Regeln aus der StVO (Paragraf 20) für Autofahrer:

  1. An Omnibussen des Linienverkehrs, an Straßenbahnen und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen ... halten, darf auch im Gegenverkehr nur vorsichtig vorbeigefahren werden.
  2. Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss warten, wer ein Fahrzeug führt.
  3. Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbusse, die sich einer Haltestelle ... nähern und Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden.
  4. An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss warten, wer ein Fahrzeug führt.
  5. Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Abfahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten...

ksl

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