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Randale in Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Raubling

Polizei musste am Dienstagabend erneut vorfahren

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Gleich zweimal wurde die Polizei am Dienstag zu der Asylbewerber-Unterkunft gerufen.

Raubling - Mehr als 20 Streifenwagen waren am Nachmittag nach Randalen zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gerauscht. Am Abend musste die Polizei erneut ausrücken.

UPDATE 24. Juni: Erneuter Polizeieinsatz am Abend

User machten unsere Redaktion darauf aufmerksam, dass es am Dienstagabend, gegen 21.20 Uhr, erneut zu einem Polizeieinsatz an der Turnhalle kam. Dies konnte Christian Langenmair vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd zwar bestätigen, jedoch hatte sich die Lage beim Eintreffen der Streifenwagen bereits wieder beruhigt.

"Bei der Essensausgabe hat es Diskussionen gegeben", so der Polizeisprecher gegenüber unserer Redaktion. Zunächst war von "Tumulten" die Rede. Das habe sich dann vor Ort aber nicht bestätigt. Mehrere Streifenwagen waren zur Unterkunft gefahren.

Insgesamt teilte Langenmair mit, dass es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Sicherheitsdienst in der Asylunterkunft und der Polizei gibt. Sobald Probleme auftreten, würde die Polizei umgehend verständigt werden, wie man am Dienstag gesehen habe.

Fotos vom Einsatz am Nachmittag:

Einsatz in Asyl-Unterkunft

Meldung vom 23. Juni: 20 Personen randalieren

In einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber randalierte am Dienstagnachmittag eine Gruppe von knapp 20 Asylbewerbern, weil ihnen die Verweildauer von drei Monaten mitgeteilt wurde. Durch eine starke Polizeipräsenz konnte die Lage beruhigt werden, gegen drei Asylbewerber wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Als den Asylbewerbern am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr eine Mitarbeiterin des Asylbewerber-Helferkreises mitteilte, dass sie noch weitere drei Monate in der Gemeinschaftsunterkunft bleiben werden, begannen knapp 20 Personen zu randalieren. Sie zerschlugen die aufgestellten Betten, entleerten den Inhalt der Mülltonnen und verteilten diesen auf den Boden der Turnhalle. Mehr als 20 Streifenwagen fuhren unverzüglich zur Gemeinschaftsunterkunft. Durch die starke Polizeipräsenz beruhigte sich die Lage innerhalb kürzester Zeit. Nach rund zehn Minuten hatten die Polizei und der Sicherheitsdienst die Situation unter Kontrolle.

Die drei Anführer wurden vorläufig in polizeilichen Gewahrsam genommen und auf die Dienststelle der Polizeiinspektion Brannenburg verbracht. Gegen die Tatverdächtigen wird unter anderem wegen Sachbeschädigung ermittelt. Sie werden mit Hilfe eines Dolmetschers zu den Tatvorwürfen vernommen. Die Höhe des Sachschadens kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden. Dazu muss die Turnhalle mit Einrichtung durch die Verwaltungsbehörde besichtigt werden.

Den untergebrachten Familien mit Kindern wurde auf Initiative des Landratsamtes eine neue Unterkunft zur Verfügung gestellt. Somit verbleiben in der Gemeinschaftsunterkunft überwiegend männliche Asylbewerber.

mg, Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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