Totes Baby in Zugtoilette: Zeugen gesucht

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München/Rosenheim - Hat niemand etwas bemerkt? Der Fund einer Babyleiche in einem Railjet von Budapest nach München gibt weiter Rätsel auf. Letzter Halt vor München war in Rosenheim.

In den frühen Morgenstunden des Dienstag, 20.05. 2014, wurde über die Bundespolizei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mitgeteilt, dass bei Reinigungsarbeiten eines Zuges der ÖBB in der Toilette ein Neugeborenes tot aufgefunden wurde.

Bei dem Zug handelt es sich um den RJ (Railjet) 68, der am Montag, 19.05.2014, um 15:10 Uhr, von Budapest (Ungarn) über Wien, Salzburg und Rosenheim nach München fuhr. Die Ankunft am Münchner Hauptbahnhof erfolgte gegen 22.55 Uhr (geplante Ankunft: 22:32 Uhr).

Aufgrund der Spurenlage besteht die Möglichkeit, dass sich die Mutter im Speisewagen des Zuges aufgehalten hat und dann das Kind in der Toilette zur Welt brachte. Bei der unverzüglich durchgeführten Obduktion konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Neugeborenen um ein männliches Kind handelt, das lebend zur Welt gekommen und auf gewaltsame Weise verstorben ist.

Die Mordkommission der Münchner Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Nähere Einzelheiten können derzeit nicht bekannt gegeben werden.

Zeugenaufruf:  Personen, die sich in dem Zug (RJ 68) von Budapest über Wien, Salzburg und Rosenheim nach München aufgehalten haben oder Hinweise zum Geschehensablauf oder der Person der Mutter machen können, werden gebeten sich mit der Mordkommission München unter 089/29-10-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Weitere Infos finden Sie auf unserem Partner-Portal tz.de.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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