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Prozess um brutale Vergewaltigung am Rosenheimer Inndamm

„Wir haben keinen Zweifel daran, dass er der Serientäter ist“

Der unter anderem wegen versuchten Mordes 28-Jährige Angeklagte vor Prozessbeginn im Landgericht München
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Der unter anderem wegen versuchten Mordes 28-Jährige Angeklagte vor Prozessbeginn im Landgericht München

Rosenheim/München - Er soll zwei Frauen angegriffen und vergewaltigt haben - vor dem Münchner Landgericht I hat sich der 28 Jahre alte Angeklagte Emrah T. am Montag nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt. **Wir halten Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden**

Laut Staatsanwaltschaft soll er zunächst im November 2015 auf eine Frau in Rosenheim losgegangen sein und sie vergewaltigt haben. Rund ein Jahr später habe er eine Joggerin im Englischen Garten in München attackiert, vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Er soll sie danach bei Temperaturen um den Gefrierpunkt halbnackt in einem Gebüsch liegen gelassen haben. Die Polizei kam dem mutmaßlichen Sextäter  durch Zufall auf die Schliche. Durch einen DNA-Abgleich war er Ende März 2017 überführt worden. Die Spuren sprechen gegen Emrah T.

Angeklagter sei in der Türkei gefoltert worden

Lesen Sie hier die Entwicklungen des ersten Prozesstages

Vor Gericht schwieg der Emrah T. am Montag. Er möchte sich weder zu den Vorwürfen, noch zu seiner Identität äußern. Der Mann war mit seiner damals schwangeren Ehefrau und dem gemeinsamen Kind im Oktober 2015 aus der Türkei nach Deutschland geflohen. Ein Jahr später stellte das Paar einen Antrag auf Asyl. Laut einem Protokoll des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge gab die Familie an, in der Heimat gefoltert und verfolgt worden zu sein. Als das Protokoll über die mutmaßlich schlimmen Erfahrungen in der Türkei vorgetragen wurde, verfolgte der Angeklagte dies ohne Regung. 

Opfer blutverschmiert und voller Hämatome

Unser Partnerportal tz.de berichtete, dass ein Beamter ausgesagt habe, das Opfer sei blutverschmiert und voller Hämatome gewesen. Außerdem habe die Frau zu Beginn des Gesprächs mit der Polizei deutliche Erinnerungslücken gehabt. Markus Kraus, der damalige Leiter der Mordkommission, sagte im Frühjahr 2017 aber: „Wir haben keinen Zweifel daran, dass er der Serientäter ist.“

Der 28-Jährige ist unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Die Strafkammer hat elf weitere Verhandlungstermine bis Mitte Mai angesetzt.

Zeugenaufruf der Polizei im November 2015

jb mit Material der dpa/lby

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