Prügelvorwurf: Prozess erst im November

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So soll der 15-Jährige ausgesehen haben, als er wieder aus der Wiesn-Wache kam.

Rosenheim/Traunstein – Dem wegen Misshandlung eines Jugendlichen in die Schlagzeilen geratenen früheren Rosenheimer Polizei-Chef soll vom 19. November an der Prozess gemacht werden.

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Vor dem Landgericht Traunstein seien insgesamt vier Verhandlungstage eingeplant, teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Das Urteil solle Ende November verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-Jährigen vorsätzliche Körperverletzung vor. Der frühere Leiter der Rosenheimer Polizeiinspektion soll einen 15 Jahre alten Jugendlichen nach einem Volksfestbesuch am Abend des 3. September 2011 auf dem Revier grundlos zusammengeschlagen haben. Unter anderem habe der Beamte den Kopf des gefesselten Opfers mehrfach gegen die Wand geschlagen.

Im Juni hatte es geheißen, der Prozess solle schon im Herbst beginnen. Tobias Dallmayer, Pressesprecher des Landgerichtes Traunstein, hatte es als „sehr wahrscheinlich" bezeichnet, dass die gerichtliche Aufarbeitung "Mitte bis Ende September“ starten werde. „Aller Voraussicht nach wird an vier Terminen verhandelt“, so Dallmayer damals im Gespräch mit rosenheim24. 

 

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dpa/lby/red/cs

Quelle: rosenheim24.de

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