Prozess am Mittwoch in München

Frau getötet und beim Ostbahnhof verscharrt: Lange Haftstrafen

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München - Bei Bauarbeiten in München hatte man die mumifizierte einer ermordeten Frau gefunden. Im Prozess haben die Hauptangeklagten haben nun lange Haftstrafen erhalten.

Im Prozess um eine ermordete Frau, deren mumifizierte Leiche in München ausgegraben wurde, ist ein Hauptangeklagter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes verurteilt worden. Den anderen Hauptangeklagte verurteilte die Strafkammer des Landgerichts München I am Mittwoch zu elf Jahren Haft wegen Totschlags. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden Polen ihr Opfer im Juli 2015 zuerst gewürgt und mit einem Hammer geschlagen hatten. Anschließend ließen sie die Frau mit weiteren Komplizen auf einem alten Firmengelände in München verschwinden.

Zwei weitere polnische Angeklagte wurden zu Haftstrafen wegen Strafvereitelung von jeweils einem Jahr und zehn Monaten sowie zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Ein dritter muss wegen gefährlicher Körperverletzung ein Jahr und neun Monate ins Gefängnis. Die Leiche war im September 2016 bei Bauarbeiten entdeckt worden.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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