So privat wie möglich: Riesch und Höfl vor ihrer Hochzeit

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Vorfreude: Maria Riesch und Marcus Höfl geben sich am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen das Ja-Wort. Am Samstag folgt in Going die kirchliche Trauung.

Garmisch-Partenkirchen - Es ist so, wie das bei Promi-Hochzeiten wohl so ist: Es wird gemunkelt und spekuliert, die Gerüchteküche brodelt. Was wird die Braut tragen?

Ein Kleid mit Schleier oder Schleppe? Ganz in Weiß oder eher champagnerfarben? Das Geheimnis um ihr Kleid hütet Maria Riesch wie einen kostbaren Schatz. Generell wollen sich der Skistar aus Garmisch-Partenkirchen und ihr Bräutigam Marcus Höfl nicht zum Ablauf der kirchlichen Hochzeit am Samstag in Going bei Kitzbühel äußern. „Das ist für uns ein sehr wichtiger und persönlicher Tag. Er soll so privat wie möglich bleiben“, sagte Höfl dem Tagblatt. Die Informationen, die dennoch nach außen dringen, versprechen eine Traumhochzeit mit rund 240 Gästen und vielen emotionalen Momenten.

Ganz sicher ist: Maria Riesch wird sowohl bei der standesamtlichen Hochzeit am morgigen Donnerstag im Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen als auch zwei Tage später in Going vor Glück strahlen. Wie sie das jedes Mal tut, wenn sie von ihrem künftigen Mann und gleichzeitig Manager Marcus Höfl spricht. „Wir schauen uns an und wissen, dass wir füreinander bestimmt sind,“ sagte Maria Riesch vor fast genau einem Jahr, kurz nachdem sie ihre Liebe öffentlich gemacht hat. Und Wolfi Hostmann hat sie kürzlich verraten: „Marcus ist der perfekte Mann für mich.“ Das ist für den Fanclub-Vize und engen Freund der Familie das Wichtigste. „Ich weiß, dass Maria sehr glücklich ist. Darum freue ich mich besonders auf die Hochzeit.“

Ähnliche Worte wählt Susanne Riesch, die gemeinsam mit der Schwester des Bräutigams, Eva, Trauzeugin sein wird. Sie kenne Marcus Höfl inzwischen besser. Ihr Urteil: „Er ist ein würdiger Schwager.“ Für die 23-Jährige ist diese Hochzeit die erste ihres Lebens. „Ich habe keine Ahnung, wie alles abläuft, aber es wird sicher wunderschön.“ Allein die Kleider werden wohl sehenswert - nicht nur das der Braut. Denn Susanne zufolge steht als Dresscode „Galakleidung“ auf der Einladungskarte. Sie hat sich für den Anlass ein bodenlanges Kleid in Dunkeltürkis gekauft. Ein wenig nervös macht sie der Gedanke an die kurze Rede, die sie halten wird - „ganz spontan und ohne Zettel. Ich möchte den beiden einfach von Herzen meinen Segen und die besten Wünsche mit auf den Weg geben.“

Nichts dem Zufall überlassen wird Sigi Riesch. Er sei schon am Basteln an seiner Brautvater-Rede. Großen Wert legt er darauf, „die richtigen, liebevollen Worte zu finden, ohne dass es zu schwülstig wird“. Noch etwas geht ihm dieser Tage immer wieder durch den Kopf: die Zeit, die so schnell vergangen ist. „Ich habe das Gefühl, es ist gar nicht so lange her, dass Maria ein kleines Madl war und wir gemeinsam Ski gefahren sind. Und jetzt steht sie bald vor dem Traualter...“

Das Datum hat das Paar bewusst gewählt. „Die 14 ist unsere Lieblingszahl“, sagte Riesch in einem BILD-Interview. Sie habe „eine höhere Bedeutung“, bestätigte Höfl. Die 14 ergibt sich beispielsweise aus der Quersumme ihrer Geburtstage. Ein gutes Omen. Doch sie vertrauen nicht in jeder Beziehung einfach auf Vorzeichen: Geheiratet wird mit Ehevertrag. Das aber, so betonten sie im BILD-Gespräch, habe nichts mit der Befürchtung zu tun, es könnte nicht klappen. „Wir sind beide zu 100 Prozent überzeugt“, betonte Riesch.

Davon konnte sich der Garmischer Pfarrer Martin Karras bereits in Vorgesprächen überzeugen. Er ist Fanclub-Mitglied und wird den Gottesdienst in der Heiligkreuzkirche in Going leiten. „Die beiden haben mich gefragt - und ich mache es natürlich gerne.“ Karras bringt seine Ministranten sowie den Kirchenchor mit. Er hat aber auch bedingungen gestellt. Dem Münchner Kirchenradio verriet er: Während des Gottesdienstes darf nur eine Person fotografieren und nach der Zeremonie kein Reis geworfen werden. Stattdessen stehen anschließend die Kinder des Skiclubs Partenkirchen gemeinsam mit dem Goinger Nachwuchs Spalier.

Danach geht’s zum Feiern in den Stanglwirt - nicht etwa im Luxusschlitten. Bereits vor Monaten hat Maria Riesch verraten: Schon als Mädchen habe sie von einer Märchenhochzeit mit Kutsche geträumt. Nicht bekannt ist, welchen Namen sie nach der Hochzeit tragen wird. Fanclub-Chef Franz-Josef Erschens zeigte sich vergangene Woche beim großen Empfang auf dem Rathausplatz auf alles vorbereitet: Den Maria-Riesch-Platz vor dem Clubheim könne man „ohne Weiteres in einen „Maria-Riesch-Höfl-Platz“ umtaufen.

Wie sie nach dem 14. April auch heißen und wie weiß ihr Kleid auch sein mag, für die Garmisch-Partenkirchnerin steht fest: „Ich bin sicher, dass der Tag perfekt für uns wird.“ . Das ist doch die Hauptsache. (kat)

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