Nach brutaler Bluttat in Prien

Staatsanwaltschaft sicher: Es war Mord!

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Prien/Rosenheim - Nach der schrecklichen Bluttat vor dem Lidl-Supermarkt in Prien, bei der eine 38-Jährige brutal niedergemetzelt worden war, ist sich die Staatsanwaltschaft in Rosenheim nun sicher: Es war Mord!

Die Anklagebehörde geht laut einem Bericht der Bild-Zeitung und nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) davon aus, dass das Mordmerkmal der Wehr- und Arglosigkeit des Opfers in diesem Fall erfüllt sei. Inzwischen hat Hamidullah M. (29) die Tat gestanden. Das erklärte Oberstaatsanwalt Jürgen Branz am Dienstag in Rosenheim. Zum weiteren Inhalt der Vernehmung des mutmaßlichen Täters wollte der Staatsanwalt jedoch keine Angaben machen.

Weiterhin unklar ist das genaue Motiv für die Tat. Laut dem Bericht kannten sich Opfer und mutmaßlicher Täter lediglich flüchtig durch gelegentliche Treffen in Prien. Daher geht man weiter nicht von einer Beziehungstat aus. Aber auch ein religiös motiviertes Motiv wollte Branz nicht bestätigen: "Da muss man noch warten."

Nach Mord in Prien: Große Trauergemeinde bei Beerdigung 

Opfer Farimah S. war vom muslimischen Glauben zum Christentum konvertiert, bestens in der Region integriert und am Samstag vor einer Woche von dem 29-jährigen Angreifer vor den Augen ihrer beiden kleinen Kinder (5/11) niedergestochen worden. Die Frau starb wenig später im Krankenhaus. Am vergangenen Donnerstag fand unter großer Anteilnahme ihre Beisetzung auf dem Priener Friedhof statt. Hamidullah S., dessen Asylantrag Ende 2016 abgelehnt wurde, war seit dem negativen Bescheid mindestens zweimal in psychiatrischer Behandlung und sitzt seit dem Mord in einer Nervenklinik.

Bilder vom Tatort am Lidl-Supermarkt

Quelle: rosenheim24.de

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