Großeinsatz der Wasserschutzpolizei

29 Menschen im Sturm am Chiemsee gerettet - heftiges Unwetter zog überraschend auf

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Wolken zogen am Nachmittag über dem Chiemsee auf.

Nach einer Sturmwarnung am Chiemsee versuchten Rettungsboote der Wasserwacht noch die zahlreichen Schwimmer und Wassersportler zu warnen. Doch die Bilanz der Einsatzkräfte am Samstag ist beachtlich.   

Prien am Chiemsee - Heftiger Wind und Starkregen brachten zahlreiche Wassersportler am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf dem Chiemsee in Not. Die Wasserrettungsdienste mussten neben normalen Schwimmern, auch Standup-Paddlern, Kajakfahrern, Elektrobootfahrern sowie Seglern helfen.

Gegen 14.30 Uhr setzten heftige Windböen und Regen im westlichen Teil des Chiemsees ein, wodurch zahlreiche Wassersportler in Seenot gerieten. Nachdem die Sturmwarnung bekannt wurde, liefen bereits einige Rettungsboote aus, um Schwimmer und kleinere Wasserfahrzeuge vor dem Unwetter zu warnen. Dennoch waren während des Unwetters  zahlreiche Hilfeleistungen auf dem Wasser nötig.

Rettungsdienste mit allen verfügbaren Booten im Einsatz

Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei waren die Rettungsdienste am Chiemsee mit allen verfügbaren Booten im Einsatz, um Schwimmer, Standup-Paddler, Kajakfahrer, Elektroboote und aufgelaufene Segelboote zu bergen. Zum Glück gab es keine Personen- oder größere Sachschäden. 

Unwetter am Chiemsee: 29 Menschen aus Seenot gerettet

Insgesamt wurden 6 Schwimmer, 8 Standup-Paddler, 7 Elektroboote, 5 Kajakfahrer und 3 aufgelaufene Segelyachten freigeschleppt.

Die Wasserschutzpolizei wies darauf hin, dass Rettungsmittel - also etwa Rettungswesten und Rettungsringe - immer einsatzklar und rechtzeitig angelegt werden müssen. Zudem sollten die Standorte der Sturmwarnleuchten am Chiemsee jedem Wassersportler bekannt sein auch beobachtet werden.

29 Menschen am Chiemsee in Seenot: Die Wasserrettungsdienste mussten Schwimmern, Standup-Paddlern, Kajakfahrern, Elektrobootfahrern und Seglern helfen.

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