MERIDIAN: "Zulassung kommt nächste Woche"

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Dirk Bartels, Geschäftsführer der Veolia GmbH bei der PK in München
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Rosenheim - Im Zuge der Pressekonferenz am Freitag wurden neue Details zum Lieferstatus der Züge und einem Ersatzkonzept in der Übergangsphase bis April 2014 veröffentlicht.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH Kai Müller-Eberstein und der Geschäftsführer der Veolia Verkehr GmbH, Dirk Bartels klärten am Freitag über den aktuellen Stand im Fall MERIDIAN auf.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn Kai Müller-Eberstein bei der PK in München

Dirk Bartels bedankte sich zuerst bei allen Beteiligten, die "rund um die Uhr" vor dem geplanten Betriebsstart gearbeitet hätten und alle Probleme von Seiten der Veolia GmbH beseitigt hätten. Bezüglich der bestellten Züge vom Typ "Flirt", die ursprünglich ab dem 15. Dezember auf die Strecken zwischen München, Holzkirchen, Rosenheim, Kufstein und Salzburg verkehren sollten, ließ Dirk Bartlels verlauten, dass der Hersteller, die Stadler Rail AG, "sehr zuversichtlich" sei, "die Zulassung in schriftlicher Form kommende Woche" präsentieren zu können.

In diesem Fall sollen am 15. Dezember dann bereits 20 Zuggarnituren des Typs "Flirt" beim Betreiber vorhanden sein. Von den vorhandenen Zügen sollen aber lediglich 8 bis 10 Gespanne tatsächlich zum Betriebsstart auf die Strecke gehen. In einer sogenannten "Einschwingphase" sollen dann in den folgenden ein- bis eineinhalb Monaten die restlichen Züge in den Verkehr integriert werden, bis schließlich alle 20 Garnituren im Betrieb sind.

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Diese Maßnahme werde ergriffen um ein "verlässliches Angebot für den Nutzer" zu gewährleisten, so sollen in der Anfangsphase mehr Wagen der "Reserve" verwendet werden. Man sei schließlich sehr gespannt, wie der "Flirt" mit den winterlichen Bedingungen zurechtkomme. Aber auch ohne einen einzigen, neuen Zug der Firma Stadler, sei man bereit, alle Strecken "auf dem Niveau der DB zu bedienen". Das Ersatzkonzept stehe vollständig bereit und setze sich aus 25 kompletten Ersatzzügen zusammen. Dabei besteht die Flotte aus 10 unterschiedlichen Zug-Typen, die aber an der MERIDIAN-Kennzeichnung leicht von anderen zu unterscheiden sein sollen.

Die neuen Kundencenter in München, Rosenheim und Holzkirchen sollen am 11. Dezember eröffnet werden. Nach den Verhandlungen mit der DB bezüglich der Tarife sei nun endgültig klar, dass alle Tarife wechselseitig gültig seien.

In der Übergangsphase komme es des weiteren zu leichteren Turbulenzen. Bis das ursprüngliche Konzept Anfang April kommenden Jahres voll gefahren werden soll, gäbe es auf diesem Weg Anfang Februar 2014 einen weiteren Zwischenschritt. Zu diesem Zeitpunkt sollen dann noch einmal neue Pläne und Zeiten in Umlauf gebracht werden. Weiter gäbe es bis dahin in manchen Zügen keine 1. Klasse und auch die Mitnahme von Kinderwägen sei zunächst eingeschränkt. In Punkto Barrierefreiheit müsse man im Moment noch auf die Homepage des Unternehmens verweisen. Dort sei ersichtlich auf welchem Streckenabschnitt die Züge verkehren, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Eine Zeitersparnis auf den Strecken könne zum Betriebsstart selbst mit den neuen Zügen noch nicht geboten werden.

Detaillierte Informationen über das Ersatzkonzept und die neuen Fahrpläne erhalten Sie auf der Website www.der-meridian.de       

Quelle: rosenheim24.de

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