Durchsuchungen wegen Landfriedensbruch

Durchsuchungen bei Burghauser Hooligans

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Diese Gegenstände wurden konnten von der Polizei bei den Durchsuchungen sichergestellt werden.

Burghausen - Nach den massiven Drohungen gegen Polizisten sind nun elf Wohnungen von Burghauser Fußball-Hooligans durchsucht worden. Was die Polizei dabei gefunden hat:

Wie berichtet, waren Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag, 13. Juni, mit elf Durchsuchungsbeschlüssen ausgerückt, um vor allem Beweismittel wegen einem Angriff auf Polizeibeamte zu erlangen. Die Einsatzkräfte stellten zudem auch Betäubungsmittel, verbotene Pyrotechnik und andere Gegenstände sicher.

Bereits in den frühen Morgenstunden begann die Aktion, die in enger Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft Traunstein und Kriminalpolizeistation Mühldorf durchgeführt wurde. Insgesamt waren 66 Polizeibeamte im Einsatz, um eine zeitgleiche Durchsuchung der vorgesehenen Objekte und den Abtransport sowie die Auswertung sichergestellter Gegenstände zu ermöglichen. Im Wesentlichen handelte es sich bei den Durchsuchungsörtlichkeiten um Wohnungen im Bereich Burghausen.

Von Beginn der Aktion an begleitete ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Traunstein die polizeilichen Einsatzkräfte. Da sich während der Durchsuchung weitere Hinweise auf andere beteiligte Personen ergaben, beantragte die Staatsanwaltschaft noch am Vormittag zwei weitere Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht. Der Richter folgte diesen Anträgen und so wurden schließlich insgesamt 13 Objekte durchsucht.

Dabei kam es zu Sicherstellungen einiger Mobiltelefone und Computer. Hierdurch erhoffen sich die Behörden insbesondere Beweismittel in Form von Filmen und Fotos zu finden, die die Geschehnisse in der Nacht zum 1. Juni wiedergeben. Daneben kam es aber auch zur Sicherstellung ganz anderer Gegenstände. In einigen Wohnungen entdeckten die Beamten Betäubungsmittel. Zehn Marihuanapflanzen und fünf Haschisch-Brocken wurden einbehalten. Insgesamt 62 Exemplare verbotener Pyrotechnik fanden die Beamten, zusätzlich noch drei Sturmhauben in Vereinsfarben sowie einen Schlagring, der eine verbotene Waffe darstellt.

Bis auf Provokationen manch Betroffener, die hier und da knapp an der Beleidigungsgrenze vorbeischrammten, die die Polizeibeamten während den Durchsuchungen über sich ergehen lassen mussten, verlief der Einsatz ohne Probleme.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

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