Das sagt der Staatsanwalt zu Pfaffenhofen

Schechen/Traunstein - Umstrittener Polizei-Einsatz in Schechen: Im Videointerview erklärt Oberstaatsanwalt Wilhelm Sing, wie die Staatsanwaltschaft mit dem Fall umgeht.

Über den Fall und die Vorwürfe der Familie gegen Rosenheimer Beamte diskutiert inzwischen die ganze Region. Die nüchternen Fakten sind diese: Die Polizei hat den Auftrag, einen Mann zu einer psychiatrischen Untersuchung zu bringen. Der Gesuchte ist im Mehrfamilienhaus der Familie E. als Mieter gemeldet. Die Beamten finden den Gesuchten, der umgezogen ist, aber nicht, geraten dafür aber mit den Bewohnern des Hauses aneinander.

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Im Schwitzkasten der Justiz

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt nun gegen die Familie - das Verahren gegen die Polizeibeamten wurde eingestellt. "Wir hatten zwei unterschiedliche Darstellungen, wie es zu den Auseinandersetzungen gekommen war - die Version der Familie und die der Polizeibeamten", erklärt Oberstaatsanwalt Wilhelm Sing von der Staatsanwaltschaft Traunstein im Videointerview. Wir mussten entscheiden, wie die beiden Verfahren weitergeführt werden. Wir haben uns nach ausführlicher und sorgfältiger Prüfung des Beweisergebnisses dazu entschlossen, der Darstellung der Familienmitglieder nicht zu folgen, weil wir diese Darstellung als nicht belastbar ansehen."

Was hat sich also an diesem Tag im November 2010 in dem Wohnhaus nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ereignet? Wieviel Ermittlungsaufwand wurde im Verfahren gegen die Polizeibeamten getätigt? Sind die Polizisten rechtmäßig vorgegangen? Inwiefern hat sich die Familie falsch verhalten? Ist es möglich, dass das Verfahren gegen die Polizisten nochmal aufgenommen wird? 

Im ausführlichen Videointerview erklärt Wilhelm Sing den Fall aus Sicht der Staatanwaltschaft. Hier sehen Sie das Videointerview in zwei Teilen.

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Quelle: rosenheim24.de

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