Anwohnerin: „Das läuft hier jedes Wochenende so“

Polizei sprengt Sado-Maso-Party in Münchner Hinterhof

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München - Am Karsamstag, gegen 22.30 Uhr, stellte der 61-jähriger Eigentümer eines vormalig als Lagerhallte genutzten Anwesens im Bereich der Ständlerstraße fest, dass dort durch den derzeitigen Mieter eine öffentliche Party veranstaltet wird. Wie unser Partnerportal tz.de erfahren haben will, handelte es sich um eine Sado-Maso-Party.

Einer der Gäste habe den Mieter angesprochen, ob er auch mitfeiern wolle. Der Eigentümer verständigte daher die Polizei. Als diese kurze Zeit später an der ehemaligen Lagerhalle eintraf, konnten dort etwa 115 Gäste sowie der 52-Jährige Veranstalter und mehrere Angestellte angetroffen werden. Die Gäste gaben auch an Eintritt für die Veranstaltung bezahlt zu haben - laut tz.de insgesamt etwa 3.500 Euro.

Der 52-jährige Mieter hat wohl in der Vergangenheit bereits mehrfach derartige Veranstaltungen durchgeführt. „Das läuft hier jedes Wochenende so“, erzählt eine Anwohnerin der tz. Freitags und samstags! Dass seine Veranstaltungen illegal sind, sei ihm egal, so die Anwohnerin.

Da bei früheren Gelegenheiten sowohl baurechtliche, als auch brandschutzrechtliche Mängel bestanden, wurden dem 52-Jährigen durch das Kreisverwaltungsreferat München entsprechende Auflagen erteilt. Die Durchführung bestimmter Veranstaltungen wurde ihm gänzlich untersagt.

Auf Grund der vom Kreisverwaltungsreferat München festgestellten Mängel und der damit einhergehenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde die Fortführung der Veranstaltung untersagt. Der 52-Jährige muss sich nun wegen diverser Ordnungswidrigkeiten auf Grund von Verstößen gegen die Gewerbeordnung, Gaststättengesetz und Bauordnung verantworten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München/amj

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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