Wegen Polizeikontrollen in Pfaffing

Zieht Veranstalter von Kannibalen-Massaker vor Gericht?

Pfaffing - Beim Kannibalen-Massaker in Pfaffing soll es umfangreiche Polizeikontrollen gegeben haben. Der Veranstalter sieht sich in seiner Existenz bedroht:

Beim Musikfestival in Pfaffing, dem sogenannten "Kannibalen-Massaker", hat die Polizei am Wochenende umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Verstöße, vor allem wegen Drogen, festgestellt. Es wurden insgesamt 22 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem wurden bei den Besuchern auch verbotene Waffen gefunden.

Veranstalter Marcus Müller ist jedoch stinksauer von den aus seiner Sicht völlig überzogenen Polizeikontrollen. "Nachdem die sozialen Medien und die Presse über die Kontrollen berichtet hatten, blieben uns schlichtweg die Gäste weg. Ist doch klar, wenn zwei Tage lang rund um unser Areal und auf dem Festival-Gelände solch massive Polizeipräsenz herrscht", erzählte Müller der Wasserburger Stimme.

Unterstützung bekommt Müller von Veranstaltern anderer Feste, die die Polizeimaßnahmen ebenfalls für überzogen hielten. Müller will nun vielleicht sogar Klage einreichen: "Ich überlege mir zusammen mit meinem Anwalt ernsthaft, in dieser Sache vor Gericht zu gehen. Im Bereich Wasserburg gebe ich mir sicher als Veranstalter keine Mühe mehr." Die Polizei in Wasserburg erklärte gegenüber der Wasserburger Stimme, dass die Kontrollen nicht intensiver als in den Jahren davor gewesen seien.

mw

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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