Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Prozess in Passau

"Flotter Dreier" endet in versuchtem Totschlag!

Passau - Weil aus dem geplanten „flotten Dreier“ nichts wurde, griff Kevin (26) mit einem Brotmesser an. Jetzt muss er sich dafür verantworten.

Kevin (26) wollte sich mit seiner Freundin Stefanie (18) und Kumpel Christian (23) zu einem Filmabend mit Alkohol, diversen Drogen und anschließendem "flotten Dreier" verabredet haben, berichtet bild.de. Zunächst waren alle drei Parteien einverstanden. Das sollte sich sich ändern, als der Angeklagte losging, um noch mehr Alkohol zu besorgen. Zuvor hatte er den beiden anderen aufgetragen, schon mal ohne ihn anzufangen.

Die beiden entschieden sich dagegen und auch gegen den geplanten Dreier, woraufhin Kevin aggressiv wurde und seiner Freundin ins Gesicht schlug. Nachdem er die Wohnung erneut kurz verließ und zurückkehrte, rastete er völlig aus und griff seinen Freund mit einem Brotmesser an.

Tiefe Wunden zugefügt

Der Staatsanwalt sagte über die Wunden des Zeugen: "Der längste Schnitt am Oberbauch war 30 Zentimeter lang, der tiefste hatte die Öffnung des Bauchraums zur Folge. Der Angeklagte wusste, dass der Zeuge sterben konnte und nahm dies billigend in Kauf." Glücklicherweise konnte Christian nach draußen flüchten, wo von Passanten die Polizei verständigt wurde.

Vor Gericht behauptet Kevin, dass sein Handeln Notwehr war. Allerdings drohen ihm wegen versuchten Totschlags bis zu 10 Jahre Haft. Aufgrund des Alkoholgehalts im Blut des 26-Jährigen, könnte er auch in eine Entzugsklinik eingewiesen werden. Der Prozess läuft nach wie vor.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare