"Pascal hat dem Kind nichts angetan!"

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Pascal K. soll seine Stieftochter Charlie Brame (Rechts im Bild) vergewaltigt und getötet haben. Seine Freunde glauben an seine Unschuld.
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Bernau/Orlando - Der 19-jährige Pascal K. aus Bernau soll seine Stieftochter in den USA vergewaltigt, geschlagen und getötet haben. Für seine Freunde sind die Vorwürfe unvorstellbar.

"Als ich es in der Zeitung gelesen habe, konnte ich es nicht fassen", erzählt eine Freundin von Pascal. Für sie und andere Freunde des 19-Jährige ist es unvorstellbar, dass er seine dreijährige Stieftochter vergewaltigt und getötet haben soll. "Er hat das nicht getan", ist die 18-Jährige überzeugt. Sie kennt Pascal schon seit vielen Jahren, er habe als Ski- und Surflehrer zwar immer mit kleinen Kindern zu tun gehabt, "bei ihm hat es aber nie so eine Neigung gegeben. Er würde nie ein Kind vergewaltigen und schon gar nicht töten!"

Ihrer Meinung nach steckt der leibliche Vater des Kindes hinter dem ganzen Drama: "Er wollte Pascal schon immer loswerden und war auch der Erste, der sich nach dem Tod seiner Tochter groß in den Medien aufgespielt hat." Auch habe seine Ex-Frau Angst vor ihm gehabt. Für sie sind die Ereignisse des Tatabends nicht nachvollziehbar: "Auf einmal soll Pascal das Kind vergewaltigt und totgeschlagen haben. Das macht für mich keinen Sinn." Sie glaubt, dass der leibliche Vater bewusst abgewartet habe, bis Pascal mit der Mutter verheiratet ist, um dann dem Kind etwas anzutun und den Verdacht auf den 19-Jährigen zu lenken: "Er hat gewusst, dass Pascal sterben muss, wenn er verurteilt wird."

Gerade einmal eine Woche vor der Tat hatte sich das Paar in Orlando getraut. Pascal habe überglücklich gewirkt, berichtet die 18-Jährige: "Ihm ist es total gut gegangen. Er hatte zwar noch keine Arbeit gefunden, konnte aber von dem Geld, das er sich in Deutschland erarbeitet hatte, sehr gut leben."

Auch wenn seine Freunde an seine Unschuld glauben, so wiegen die Vorwürfe gegen den Bernauer doch schwer. Bislang wird ihm angelastet, seine dreijährige Stieftochter vergewaltigt und die Sorgfaltspflicht verletzt zu haben. Er sitzt jetzt mit über 1200 Verbrechern im "Orange County Jail". Kaution zu stellen wurde ihm verwehrt. Eine Obduktion des kleinen Mädchens soll nun Aufschluss über die Todesursache geben.  Sollte er wegen Mord ersten Grades verurteilt werden, droht ihm sogar die Todesstrafe.

Quelle: rosenheim24.de

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