Junges Paar nach Faschingsparty verschwunden

Vermisstensuche am Samerberg: "Es bestand Gefahr für Leib und Leben"

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Samerberg - Nach einer Faschingsparty am Rosenmontag auf der Käseralm wurde ein junges Paar als vermisst gemeldet. Nach stundenlanger Suche wurde der Sucheinsatz erfolglos eingestellt. Von dem Paar fehlt noch immer jede Spur.

Noch immer ist nicht zu 100 Prozent klar, was aus dem betrunkenen Pärchen wurde, das bis spät in die Nacht auf der Käseralm am Samerberg Fasching feierte. Ein junger Mann hatte in der Nacht auf Dienstag Alarm geschlagen, nachdem er selbst kurze Zeit mit dem jungen Paar draußen unterwegs gewesen war, aufgrund der Kälte jedoch wieder zur Käseralm umdrehte. Völlig unterkühlt kam er dort an und wurde von den Wirtsleuten erstversorgt. Von dem jungen Paar fehlt seitdem jede Spur.

Identität des Paares weiterhin unbekannt

Stundenlang suchte anschließend Polizei und Bergwacht mit Unterstützung eines Hubschraubers, der Hundestaffel, Lawinensuchhunden und weiteren Einsatzkräften. Doch finden konnten sie das Paar nicht. Und so stellten sie die Suche schließlich erfolglos ein. Dies gab die Brannenburger Polizei in einer Pressemitteilung gegen 11.15 Uhr am Dienstag bekannt. "Wir haben jedes kleine Fleckchen am Samerberg abgesucht. Solange bis wir sicher sein konnten, dass das Pärchen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit selbstständig den Weg nach unten gefunden hat", so die Auskunft der zuständigen Sachbearbeiterin bei der Brannenburger Polizei auf Nachfrage von rosenheim24.de. 

Die Chance, dass sich das junge Paar noch auf dem Samerberg befunden hätte, wäre minimal gewesen, so die Polizei weiter. Gemeldet hätte sich das Paar bisher noch nicht und auch die Identität der beiden wäre der Polizei weiterhin nicht bekannt. Es seien jedoch während der Suchmaßnahme einige Zeugenhinweise eingegangen, die sich alle darauf konzentriert hätten, dass das Paar zwischenzeitlich wohlbehalten zu Hause angekommen sei.

"Gefahr für Leib und Leben"

Konsequenzen hätte das Pärchen nicht zu befürchten, so die Brannenburger Polizei weiter. "Der Melder und die Einsatzkräfte mussten zu dem Zeitpunkt davon ausgehen, dass für das junge Paar Gefahr für Leib und Leben bestanden hat. Darum würde sich die Frage, ob das Paar die Kosten für den Einsatz tragen müsste, überhaupt nicht stellen. 

mh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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