Polizei ermittelt in Otterfing

Erste Hinweise zu ausgelegten Giftködern - Bereich wird abgesucht

Otterfing - Seit Anfang der Woche verunsicherten ausgelegte Giftköder Gassigeher in Otterfing. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren und hat einen ersten Verdacht.

Update, 21.15 Uhr:

Am Abend des 17. Januar wurde im oben genannten Bereich eine weitere Absuche mit einem Suchhund durchgeführt. Diese wird auch in den kommenden Tagen fortgesetzt. Falls sich hieraus neue Erkenntnisse ergeben, wird ebenfalls unverzüglich nachberichtet.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Holzkirchen

Vorbericht, 19.05 Uhr

Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurde bekannt, dass im Bereich der Berghamer Straße in Otterfing bis zu 36 Giftköder ausgelegt wurden. Das entspricht einer Menge von rund zwei Kilogramm Wurst. Die Köder wurden an hundetypische Stellen ausgelegt, zum Beispiel am Wegesrand, rund um Bäume und Hydranten.

Aktuell ist lediglich ein Fall bekannt, in dem ein Hund mehrere Köder gefressen hat. Dieser Hund ist dank des schnellen Handelns seines Besitzers nicht gesundheitlich geschädigt. Die Köder wurden sichergestellt und werden spurentechnisch untersucht.

Zudem wird die Herkunft der verwendeten Köder und der Substanzen analysiert. Die Auswertung vorhandener elektronischer Medien und Aufzeichnungsgeräte, die öffentlich zugänglich sind beziehungsweise durch Anwohner zur Verfügung gestellt wurden, ist ebenfalls in Auftrag gegeben worden.

Befragungen von Anwohnern ergaben zudem erste Täterhinweise, denen aktuell nachgegangen wird. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit noch keine weiteren Sachverhalte offenbart werden. Es wird zeitnah nachberichtet.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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