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Weg frei für Bau von olympischem Dorf

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (l.) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Unterzeichnung eines "Multi Party Agreement" für die Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 im Bundeskanzleramt in Berlin

München - Der Münchner Stadtrat hat heute den Weg frei gemacht zur Planung des Olympischen Dorfes. Jetzt wird ein Bebauungsplan aufgestellt.

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Am heutigen Mittwoch, 8. Juni 2011, hat die Vollversammlung des Münchner Stadtrats den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes für das Olympische Dorf und das Mediendorf gefasst. Damit ist ein weiterer wichtiger Planungsschritt in Richtung Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 getan. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung sowie das Baureferat sind beauftragt, alle Vorbereitungen und Vorarbeiten zur Realisierung des Olympischen Dorfes und Mediendorfes zu treffen. Der Aufstellungsbeschluss wurde bereits zum jetzigen Zeitpunkt gefasst, um sicherzustellen, dass die Gesamtmaßnahme Olympisches Dorf im Herbst 2017 funktionsfähig an das Organisationskomitee übergeben werden kann.

Im Falle einer positiven Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 6. Juli zur Vergabe der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 an München und Garmisch-Partenkirchen kann mit dem nun gefassten Aufstellungsbeschluss eine rechtzeitige Fertigstellung der Unterkünfte für die Athletinnen und Athleten und die Medienschaffenden in München gewährleistet werden.

Für das zirka 36 Hektar große Areal zwischen Dachauer Straße und Schwere-Reiter-Straße westlich des Olympiaparks wurden in einem Ende 2010 entschiedenen Planungswettbewerb städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte mit exemplarischen Bebauungsvorschlägen für den Wohnbereich des Olympischen Dorfes und für das Mediendorf entwickelt. Dabei waren anspruchsvolle Ziele zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen.

Mit dem Entwurf des 1. Preisträgers León Wohlhage Wernik Architekten mit ST raum a. Landschaftsarchitekten, beide Berlin, wurde für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ein überzeugendes Planungskonzept gefunden, das der Bedeutung und Qualität des bestehenden Olympiageländes entspricht und dieses adäquat ergänzt. Städtebau, Landschaftsplanung, Architekturqualität und Nachhaltigkeit. Diese Ziele sollen über den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan mit Grünordnung umgesetzt und bei der Realisierung eingefordert werden.

Nachhaltigkeitsaspekte betreffen zugleich die bestimmenden Elemente von Stadtplanung und Architektur – wie beispielsweise Orientierung, Gebäudeform, Öffnungen, Konstruktion und Material. Der nun zur Umset- zung anstehenden Arbeit von Léon Wohlhage Wernik Architekten gelingt es laut Gutachtern der TU Darmstadt und der ee concept GmbH Darmstadt Architektur- und Nachhaltigkeitsqualität auf hervorragende Weise zu verbinden. Mögliche Beeinträchtigungen der Umwelt werden im weiteren stadtplanerischen Verfahren untersucht und hinsichtlich ihrer Auswirkun- gen optimiert.

Plusenergiestandard der Gebäude ist das Ziel der Realisie- rung. Das neue Olympische Dorf und das Mediendorf bieten somit alle erforderlichen baulichen Voraussetzungen, um Vorzeigeprojekte im Hinblick auf energiegerechtes und nachhaltiges Bauen zu werden.

Im Falle des Zuschlags durch das Internationale Olympischen Komitee werden rund 3.500 Sportlerinnen und Sportler, Offizielle und etwa 1.500 Journalistinnen und Journalisten während der Olympischen Spiele im Olympischen Dorf und im Mediendorf wohnen. Insgesamt entstehen zirka 1.300 neue Wohnungen, die wie 1972 nach den Spielen von Münchnerinnen und Münchnern bezogen werden sollen.

Pressemitteilung Stadt München

Quelle: rosenheim24.de

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