Jubiläums-Wiesn: Fakten auf einen Blick

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Zum Schutz vor Terrorakten wird in diesem Jahr ein dreiteiliger Sperrring um das Oktoberfest gezogen

München - Wie viele Schläge wird Münchens OB Christian Ude heuer zum Anzapfen brauchen? Hier finden Sie alles, was Sie für einen Besuch der Jubiläums-Wiesn wissen müssen.

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Auf geht's zur Wiesn 2010

17 Tage lang können sich vom 18. September bis zum 4. Oktober 2010 Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren und an den Feierlichkeiten zum Jubiläum „200 Jahre Oktoberfest“ teilnehmen.

Gestartet wird das Oktoberfest mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 18. September 2010, 12.00 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle.

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Wiesn

200 Jahre Oktoberfest – 177. Wiesn?

1810, vor 200 Jahren, begann mit den Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese die Tradition der Oktoberfeste. Da bisher 24 Oktoberfeste ausfallen mussten – wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873 und in den Kriegs- und Nachkriegsjahren des 19. und 20. Jahrhunderts, – findet 2010 die 177. Wiesn statt.

Bereits am Freitag, 17. September 2010, wird um 12.00 Uhr mit einem Pferde- rennen die „Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest“ im Südteil der Theresien- wiese eröffnet. In diesem Festbereich, der vier Euro Eintritt kostet (Kinder bis 14 Jahren frei), lässt es sich feiern wie anno dazumal im historischem Festzelt mit traditionellen bayerischen Schmankerln und eigens gebrautem Jubiläums- bier nach alten Rezepten. Für die Volksfestgaudi gibt es ein Velodrom, Schaustellungen und Fahrgeschäfte von anno dazumal. Brauchtum und Kultur rund um das Oktoberfest präsentiert das „Herzkasperlzelt“ mit zünftiger bairischer VolXmusik, Kabarett, Kasperltheater und Lesungen.

Das Festgelände erstreckt sich über eine Fläche von 31 Hektar. 602 Betriebe wurden zugelassen, darunter 95 gastronomische Betriebe, 275 Schausteller, 292 Marktkaufleute sowie mehrere Servicebetriebe (Elektroinstallation, Zelt- bau, usw.). Insgesamt sind rund 12.000 Personen auf dem Oktoberfest beschäftigt.

„Historische Wiesn“ auf dem Südteil der Theresienwiese

Auf dem Südteil der Theresienwiese lädt eine kleine nostalgische Zeltstadt vom 17. September bis zum 4. Oktober, täglich von 10.00 – 20.00 Uhr, die Gäste der Jubiläums-Wiesn zu einem Besuch ein: In einem Museumszelt gibt es historische Fahrgeschäfte und Belustigungen von anno dazumal zu sehen und auch zum Ausprobieren. Historische Schaustellerorgeln, Zug- und Dampfmaschinen werden in einem weiteren Zelt ausgestellt. Ein Zirkuszelt wird zum Velodrom, wo in der Manege Fahrradfahrer auf historischen Radln ihre Runden drehen. In einem historischen Bierzelt mit Platz für 3.500 Personen soll es traditionelle Gerichte geben; auf zwei Musikpodien und einem Tanzboden wird auch für zünftige Unterhaltung gesorgt sein. Es gibt auch einTheaterzelt für Kabarett und Darbietungen moderner bayrischer Volksmusik.

Oktoberfest-Pferderennen auf dem Südteil der Theresienwiese

Auf einer Rennbahn neben den historischen Festzelten wird in Erinnerung an das Pferderennen zu Ehren des königlichen Hochzeitpaares von 1810 wieder ein Oktoberfest-Pferderennen organisiert werden. Auf einer Tribüne können die Zuschauer den Wettbewerben folgen.

Neues von der Wiesn

• Rocket: Der überdimensionale Kettenflieger wirbelt „Höhenrausch- süchtige“ in 55 Metern Höhe durch die Lüfte.

• Alpenrausch: „Boarisch, zünftig, narrisch“ geht es im neuen Laufgeschäft durch Lasertunnel, Wasserspiele und die Rollende Tonne.

• Amazonas: Über drei Etagen Dschungel wird Nervenstärke und Geschick- lichkeit zwischen fleischfressenden Piranhas, lebenden Reptilien und exotischen Spinnen auf die Probe gestellt.

• Metzgerstub'n: Tradition verpflichtet: Alte Metzgergerichte und original Münchner Weißwurst in der neuen Imbisshalle von „vinzenzmurr“.

• Zum Spanferkel: Hier dreht sich alles um den Spanferkelbraten, frisch gegrillt in der Semmel auf die Hand.

Die Wiesn 2010 in Zahlen

Das Wiesn-Angebot

Festbier und Kulinarisches: In den 14 Festhallen mit zusammen über 100.000 Sitzplätzen werden die speziellen Oktoberfestbier der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches Hofbräu- haus) mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken bayerische Schmankerl wie Radi (Rettich), Obatzta (angemach- ter Käse), Schweinswürstl, Brathendl oder Steckerlfisch. Eine Wiesn-Spezia- lität sind die Ochsen am Spieß in der Ochsenbraterei. Insgesamt laden rund 81 gastronomische Mittel- und Kleinbetriebe zum Feiern ein.

Bierpreis 2010: 8,30 Euro – 8,90 Euro (2009: 8,10 Euro – 8,60 Euro) Alkoholfreies Bier ist zum gleichen Preis erhältlich.

Immer wieder rundherum: Fast 170 Fahr-, Schau- und Belustigungsgeschäfte laden zur Wiesn-Gaudi ein. Typisch für das Oktoberfest ist die besondere Mischung aus Hightech und Nostalgie. Neben spektakulären Großfahrgeschäften wie „Höllenblitz“ oder „Flip Fly“ finden sich Traditionsbetriebe, die nur noch auf der Wiesn an- zutreffen sind: zum Beispiel das „Teufelsrad“, die „Krinoline“ und die Wiesn- Institution, das Varieté Schichtl. Rund 90 Prozent der Schaustellerbetriebe haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert; dazu gehören unter anderem die Schiffschaukeln, Rutschbahnen und Irrgärten. → Pressetext W 16 „Schaustellertradition auf der Wiesn"

Familientage

Dienstag, 21.09.2010 12.00 – 18.00 Uhr Dienstag, 28.09.2010 12.00 – 18.00 Uhr (Ermäßigte Fahr-, Eintritts- und Verkaufspreise)

Mittagswiesn

Montag - Freitag 10.00 – 15.00 Uhr (an den Geschäften mit Mittagswiesn-Plakat ermäßigte Fahr-, Eintritts- und Verkaufspreise)

Betriebszeiten der Wiesn

Beginn:

Samstag, 18.09.2010 12.00 Uhr Anstich

Ende:

Montag, 04.10.2010 23.30 Uhr

Bierausschank:

Samstag, 18.09.2010. 12.00 Uhr. Mo-Fr 10.00 Uhr – 22.30 Uhr; Sa, So 09.00 Uhr – 22.30 Uhr

Festhallen:

Täglicher Musikschluss 22.30 Uhr

Tägliche Schluss-Stunde 23.30 Uhr

Mittelbetriebe:

Tägl. Musikschluss/Ausschankende: 23.00 Uhr

Am 18.09. öffnen die Gaststättenbetriebe um 09.00 Uhr und dürfen ab 10.00 Uhr alkoholfreie Getränke (kein alkoholfreies Bier) und kleine Gerichte verkaufen.

Die „Käfer Wiesnschänke“ und „Kufflers Weinzelt“ bleiben bis 01.00 Uhr geöffnet, Ende des Ausschanks und Musikschluss ist um 0.30 Uhr

Verkaufsstände:

Sa, 18.09.2010 10.00 Uhr – 24.00 Uhr

Mo - Do 10.00 Uhr – 23.30 Uhr

Fr 10.00 Uhr – 24.00 Uhr

Sa 09.00 Uhr – 24.00 Uhr

So 09.00 Uhr – 23.30 Uhr

Ausschank-Ende:

 jeweils 30 Minuten vor Betriebsschluss Schausteller Sa, 18.09.2010 12.00 Uhr – 24.00 Uhr

Mo - Do 10-12 Uhr – 23.30 Uhr

Fr 10-12 Uhr – 24.00 Uhr

Sa 10.00 Uhr.-- 24.00 Uhr

So 10.00 Uhr – 23.30 Uhr

(Pressemitteilung der Stadt München)

Quelle: rosenheim24.de

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