Heiße Spur im Kiesgruben-Fall?

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Oberaudorf - Vor rund drei Wochen soll es zur Entführung einer Frau in der Kiesgrube gekommen sein. Ist das vermeintliche Opfer nun wieder Zuhause?

Ein Mann will vor rund drei Wochen, am 22. Juli, in der Kiesgrube in Oberaudorf beobachtet haben, wie eine Frau entführt wurde. Wie berichtet, ging die Polizei kurze Zeit später einem Vermisstenfall in Österreich nach, der mit der Entführung in Oberaudorf zusammenhängen könnte. Hier erlangte die Polizei in Kiefersfelden nun neue Erkenntnisse.

Ist die Vermisste das Entführungsopfer?

Bei der vermissten Person in Österreich handelte es sich um eine Frau aus Hallein, die scheinbar Probleme mit ihrem Ehemann hatte. Dieser meldete seine Frau am 19. Juli auch als vermisst, erklärt der Dienststellenleiter der Polizei in Kiefersfelden, Stefan Raithel. Am 25. Juli soll sich die Frau jedoch noch einmal telefonisch bei ihrem Ehemann aus Innsbruck gemeldet haben. Weil die Vermisstenmeldung und die vermeintliche Entführung zeitlich nah beieinander liegen, könnte ein Zusammenhang dieser beiden Ereignisse bestehen, erklärt Raithel.  

Vermisste wieder daheim:

Mittlerweile ist die Vermisste wieder aufgetaucht und wohnt in der Nähe von Venedig bei ihrer Familie. Nun soll die Frau von der  Polizei vernommen werden und erklären, wie und mit wem sie zuvor nach Innsbruck gekommen ist.

Bei den Ermittlungen zur vermeintlichen Entführung in Oberaudorf, stützt sich die Polizei lediglich auf Vermisstenmeldungen. Damit ist die Spur nach Österreich die Einzige, der in diesem Fall nachgegangen werden kann.

Quelle: rosenheim24.de

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