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Prozess am Schöffengericht Rosenheim

Mann (44) verliert bei Unfall seine Frau und steht jetzt vor Gericht

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Oberaudorf - Im August 2017 kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2089 von Oberaudorf nach Brannenburg. Dabei wurden der Fahrer des Wagens und sein Sohn schwer verletzt. Die Ehefrau des Mannes verlor ihr Leben. Nun musste sich der 44-Jährige vor dem Schöffengericht Rosenheim verantworten.

Am 2. August 2017 geschah ein Unfall, bei dem ein Wagen mit einer dreiköpfigen Familie von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Die Ehefrau des Fahrer starb. Er und sein Sohn wurden schwer verletzt.  

Tragischer Unfall auf der St2089 bei Niederaudorf

 © Josef Reisner
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 © Josef Reisner

Hintergrund

Nach einer Grillfeier, bei der der Mann Alkohol konsumiert habe, sei am nächsten Tag eine Fahrt in ein Gebirge gefolgt. Das berichten die OVB-Heimatzeitungen. Eine Übernachtungsmöglichkeit habe es nicht gegeben. So habe die Familie die Rückfahrt nach München angetreten. Neben dem Alkohol der tagsüber konsumiert worden war, habe sich der Mann auch noch zwei "Freischnäpse" an einer Raststätte einverleibt. 

Auf der Rückfahrt hätte er sich total fit gefühlt. Ein späterer Test habe aber einen Wert von 2,16 Promille gemessen. Er sei wohl an Alkohol gewöhnt gewesen. Zudem haben Beamte nach dem Unfall etliche "Wodka-Red Bull"-Dosen im Wagen entdeckt. Daraus hätten sie Alkohol als wesentliche Unfallursache vermutet. Die Blutuntersuchung habe dies bestätigt.

Der Tod seiner Frau habe dem Münchner aus der Bahn geworfen, auch verlor er das Sorgerecht für seinen Sohn. Danach begab er sich  für einen Entzug und eine Suchttherapie ins Bezirkskrankenhaus Haar. Diese habe er erfolgreich absolviert, schreiben die OVB-Heimatzeitungen. 

Das Urteil

Die Staatsanwaltschaft beantragte  20 Monate Gefängnis ohne Bewährung. Die Verteidigung machte deutlich, dass es sich bei dem Angeklagten auch um ein Opfer handelt. Das Schöffengericht in Rosenheim verurteilte den Mann zu 20 Monate Gefängnis mit Bewährung. Der Münchner muss sich aber weiterhin Screenings unterziehen, um seine Abstinenz zu beweisen. Zudem wurde ihm ein Bewährungshelfer zugeteilt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in der gedruckten OVB-Heimatzeitung!

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