Auf dem Heimweg flippt er aus

Nerven im Abstiegskampf liegen blank: Nürnberg-Fan verprügelt eigenen Sohn - wegen einer Nichtigkeit

Ein Fan des 1. FC Nürnberg hat auf seinen eigenen Sohn eingschlagen (Symbolbild).
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Ein Fan des 1. FC Nürnberg hat auf seinen eigenen Sohn eingeschlagen (Symbolbild).

Unschönes Ende eines Familienausflugs: Ein 45-jähriger Fan des 1. FC Nürnberg hat im Anschluss an den gemeinsamen Stadionbesuch seinen eigenen Sohn verprügelt.

Update vom 9.April 2019: Auf die peinliche Schlappe gegen den Club ließ der FC Augsburg ein schmerzhaftes 0:4 im Heimspiel gegen Hoffenheim folgen. Die Vereinsführung zieht die Konsequenzen und setzt Manuel Baum samt Co-Trainer Jens Lehmann vor die Tür.

Nürnberg - Der 1.FC Nürnberg kann doch noch gewinnen. Mit einem 3:0-Sieg gegen den FC Augsburg setzte der „Club“ am Samstagnachmittag ein deutliches Ausrufezeichen im Bundesliga-Abstiegskampf. Euphorie erfasste danach nicht alle Anhänger der Franken. Einen jungen Club-Fan ließ der dringend benötigte Befreiungsschlag blutüberströmt zurück.

Wie infranken.de berichtet, hatte der 17-Jährige aus Roth die abstiegsgefährdeten Rothemden am Samstag gemeinsam mit seinem Vater (45) angefeuert. In der Fankurve des Max-Morlock-Stadions ließ es das Duo offenbar mächtig krachen. Laut Polizeiangaben sollen größere Mengen Alkohol geflossen sein. Das erklärt womöglich, warum der Familienausflug wenige Stunden nach Abpfiff ein unschönes Ende nehmen sollte.

Nürnberg: Club-Fan flippt auf Heimfahrt aus - und verprügelt eigenen Sohn

Vom intensiven Stadionbesuch ermattet, überkam den 17-jährigen FCN-Anhänger auf der Heimfahrt im Regionalzug die Müdigkeit - was seinem Vater so richtig aus der Haut fahren ließ. Mit mehreren Faustschlägen traktierte er völlig unvermittelt das Gesicht seines schlafenden Sohnes. Als dieser zu Boden ging, schickte der rabiate 45-Jährige noch einen Fußtritt hinterher. 

Nach der völlig aus dem Ruder gelaufenen Züchtigung musste der blutüberströmte Teenager in einer Klinik behandelt werden. Gegen seinen rabiaten Vater wird nun wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und Körperverletzung ermittelt. 

Ob das Duo die verbleibenden Nürnberger Endspiele um den Klassenerhalt gemeinsam verfolgen wird, ist aufgrund des unschönen Vorfalls eher zweifelhaft. Unterstützung können die Franken auf jeden Fall brauchen. Mit mageren 16 Zählern hängen Hanno Behrens und Konsorten weiter auf einem Abstiegsplatz fest.

mm/tz

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