Ein Tor fehlte zum Weiterkommen

Deutschlands bester FIFA-Zocker ausgeschieden

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Daniel Butenko ist bei der FIFA-WM an der Playstation ausgeschieden

Neumarkt-St. Veit - Für Deutschlands besten Zocker war in der Gruppenphase Schluss. Daniel Butenko verpasste bei der FIFA-WM auf der Playstation die KO-Runde um ein Tor.

Er war der jüngste Teilnehmer im Feld der Konsolen-Fußballer. Am Ende war der Druck bei der Weltmeisterschaft um den FIFA Interactive World Cup in München dann wohl doch zu groß für Daniel Butenko aus Neumarkt-St. Veit. Schon nach der Gruppenphase war Deutschlands einzige Hoffnung aus dem Rennen – das allerdings äußerst knapp.

Fünf Spieler in der Gruppe, nur die besten zwei sollten ins Viertelfinale kommen. „Am Ende fehlte mir ein Punkt auf den zweiten Platz oder ein Tor. Dann wäre ich unter den Top Acht der Welt gewesen. Ich hatte eben diesmal Pech“, äußerte sich Daniel Butenko etwas zerknirscht über das knappe Ausscheiden. Doch relativierte er wenig später: „Ich war auch der jüngste, hatte mit Abstand nicht so viel Erfahrung wie meine Kontrahenten.“

"Sehr aufregend - ein geiles Gefühl"

Wegen seiner Einzelergebnisse braucht er sich nicht zu schämen. Gegen den Araber Abdulaziz Alshehri verlor er nur äußerst knapp mit 1:2, gegen den Italiener Simone Canini holte er sich beim 3:3 zumindest einen Punkt, während er dem US-Amerikaner Giuseppe Guastella knapp mit 0:1 unterlag. Doch einmal durfte der 15-Jährige sogar jubeln: Gegen den Franzosen Dylan Bance siegte er im letzten Spiel mit 2:0.

„Die vielen Kameras, das war auf sehr aufregend, ein geiles Gefühl!“, beschreibt der Neumarkt-St. Veiter seine Eindrücke im Palais Lenbach. Auch nach dem Ausscheiden verfolgte er die weiteren Spiele, zwischendrin besichtigte er unter anderem die Allianz-Arena.

In der Tat findet die WM der Gamer alljährlich weltweit viel Beachtung. Neben der Live-Übertragung der Spiele an der Playstation auf YouTube verfolgten alleine über das soziale Netzwerk Facebook über 800.000 Anhänger den World Cup.

Alaba und McInally zu Gast

Daneben ließ sich auch die Prominenz vor Ort blicken: Ex-Bayern-Stürmer Alan McInally moderierte die Veranstaltung, die am Abend ihren Weltmeister kürt, Bayern-Star David Alaba schaute gestern vorbei und zeigte seine Ballkünste am Controller, und auch Fußball-Nationalspieler Christoph Kramer spielte eine tragende Rolle: Er hatte am Sonntagabend die Auslosung durchgeführt.

Ein Weltmeister also zum Greifen nah. Klar, dass der ein oder andere sein Smartphone für ein Selfie zückte. Auch Daniel Butenko, „doch der Akku war alle“. Es war einfach nicht das Wochenende für den Neumarkt-St. Veiter...

Doch er will nicht den Kopf in den Sand stecken. 2016 will er nochmal wissen, sagte er nach seinem Ausscheiden: „Ich werde mich weiterentwickeln und will nächstes Jahr wieder mit dabei sein!“

je

Quelle: innsalzach24.de

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