Einfachere Kfz-Zulassung gestartet

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Mit dem symbolischen Start der „Erweiterten Zuständigkeit“ durch (von links) Landrat Josef Neiderhell, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Rudolf Schleyer von der AKDB steht den Bürgerinnen und Bürgern offen, in welcher Zulassungsstelle sie ihr Fahrzeug zulassen wollen.

Landkreis - Wer künftig seinen Wagen zulassen möchte, muss dies nicht mehr in der landkreiseigenen Zulassungsstelle tun. Per "Knopfdruck" startete die Aktion am Dienstag.

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KFZ-Zulassung wird einfacher

Die Zulassung eines Kraftfahrzeuges können Landkreisbürgerinnen und Bürger ab Dienstag, 6. Dezember, auch in der städtischen Zulassungsstelle in Rosenheim-Westerndorf St. Peter erledigen und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Rosenheim stehen die Zulassungsstellen des Landkreises am Landratsamt in Rosenheim sowie in Bad Aibling und Wasserburg offen.

Mit einem symbolischen „Knopfdruck“ starteten Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Josef Neiderhell und Rudolf Schleyer, Vorstand der AKDB, einem Spezialanbieter von kommunaler Software die neue Zusammenarbeit. Diese so genannte „Erweiterte Zuständigkeit“ beschränkt sich aber nicht nur auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die Kooperationsvereinbarung hatten Anfang Oktober auch die Landräte der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, München, Mühldorf und Traunstein unterzeichnet.

Neben der Zulassung von Neu- und Gebrauchtwagen können durch die erweiterte Zuständigkeit im Zulassungswesen Kraftfahrzeuge umgemeldet sowie außer Betrieb gesetzt und wieder in Betrieb genommen werden. Zudem ist es möglich, die Kennzeichenart zu ändern, beispielsweise in ein Saisonkennzeichen. Auch Korrekturen von Halter und Fahrzeugdaten sowie die Zuteilung von Ausfuhrkennzeichen können in jeder Zulassungsstelle der beteiligten Landkreise erledigt werden. Alle weiteren Vorgänge müssen, wie bisher auch, in der für den Wohnort des Fahrzeughalters zuständigen Zulassungsbehörde abgewickelt werden.

Die Zusammenarbeit der acht Landkreise und der kreisfreien Stadt Rosenheim ist das bisher größte Projekt dieser Art in der Bundesrepublik. Ein Drittel des Fahrzeugbestands von Oberbayern wird dadurch zusammengebracht. Gut möglich, dass sich dieser Anteil in absehbarer Zeit erhöht, denn weitere oberbayerische Landkreise bekundeten bereits ihr Interesse, sich an der „Erweiterten Zuständigkeit“ beteiligen zu wollen.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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