Bundestagsabgeordneter akzeptiert Strafbefehl

Unfall: Stephan Mayer zieht Einspruch zurück

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Mühldorf - Stephan Mayer hat den Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgezogen. Damit vermeidet der Bundestagsabgeordnete einer öffentliche Hauptverhandlung.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer hat seinen Einspruch gegen den Strafbefehl des Mühldorfer Amtsgerichts zurückgezogen. Damit vermeidet er eine öffentliche Hauptverhandlung, die für kommenden Montag angesetzt war. Das teilte das Amtsgericht Mühldorf am Dienstag mit.

Mit 125 km/h aufgefahren

Interview mit Stephan Mayer zu dem Unfall

Mayer hatte Anfang März 2013 auf der A94 nach der Einhausung Wimpasing

einen schweren Verkehrsunfall verursacht

. Der Bundestagsabgeordnete rammte mit seinem BMW auf der linken Fahrspur den VW Pickup eines 20-Jährigen. Beide Männer wurden verletzt. Ein Gutachten belegte, dass Mayer mit 125 Stundenkilometern auf den vorausfahrenden Pickup aufgefahren war. Mit der Rücknahme des Einspruchs akzeptiert Mayer den Strafbefehl, der wegen fahrlässiger Körperverletzung einen zweimonatigen Führerscheinentzug sowie eine Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen à 200 Euro vor.

Unfall juristisch erledigt

Das Strafmaß, also die Anzahl der Tagessätze sowie das Fahrverbot, war nach Aussage Mayers nicht der Grund, warum er zunächst Einspruch eingelegt hatte. Ihm ging es um die Höhe der Tagessätze, die sich am Einkommen orientiert. Mit der Rücknahme dieses Einspruchs ist das Thema für Mayer nun auch strafrechtlich erledigt. Zivilrechtlich war es bereits im Februar abgeschlossen. Im Rahmen einer mündlichen Verhandlung hatte das Gericht dem Unfallgegner ein Schmerzensgeld in Höhe von 2100 Euro zugesprochen.

ha/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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