Unfall am Montagmorgen in Rosenheim

Horror-Unfall auf Miesbacher Straße: Eggstätter (18) verstorben

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Am frühen Montagmorgen ereignete sich auf der Innbrücke der St2095, zwischen Panorama-Kreuzung und Ziegelberg, ein schwerer Unfall.
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Rosenheim - Nach dem Horrorunfall mit fünf verletzten Personen am Montagmorgen auf der Rosenheimer Miesbacherstraße schwebte ein 18-jähriger Eggstätter zunächst in Lebensgefahr. Am Dienstag erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Update Mittwoch 9.35 Uhr: 

Wie die Rosenheimer Polizei in einer aktuellen Mitteilung an die Presse bekannt gab, ist der 18-jährige Eggstätter am späten Dienstagnachmittag im Vogtareuther Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. 

Nach dem schweren Unfall auf der Miesbacher Straße am Montagmorgen schwebte er zunächst in Lebensgefahr. Vier weitere Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Unter den Verletzten ist auch der 15-jährige Bruder des verstobenen Eggstätters. Er saß als Beifahrer im verunfallten Audi.

Vorbericht

Wie die Staatsanwaltschaft Rosenheim auf Nachfrage von Radio Charivari bestätigte, erlitt er die schwere Verletzung durch den Aufprall des ebenfalls am Unfall beteiligten Hyundais, in dem ein Raublinger saß. Der war vorher durch den Crash mit dem mutmaßlichen Unfallverursacher, einem 19-jährigen Söchtenauer, durch die Luft geflogen und auf das Fahrzeugdach des Audis gefallen. Dieses wurde dabei eingedrückt. Im Audi befand sich auch der 15-jährige Bruder des schwer verletzten Fahranfängers. Der Wagen der Geschwister geriet außer Kontrolle und krachte dann in das Auto einer Frau aus Raubling. 

Jetzt führt die Polizei weitergehende Ermittlungen und Befragungen durch, so die Staatsanwaltschaft. Danach werde der schriftliche Vorgang an die Staatsanwaltschaft geschickt. Erst wenn das passiert ist und auch das angeforderte unfallanalytische und unfalltechnische Gutachten vorliegen, könne Anklage erhoben werden. Zur genauen Unfallursache wolle man sich deshalb noch nicht äußern. Bis das Gutachten da ist, werden aber noch einige Monate vergehen, so die Staatsanwaltschaft.

Hyundai-Fahrer bereits aus Krankenhaus entlassen

Auch die Rosenheimer Polizei hat sich gegenüber Radio Charivari geäußert: Die Unfallrekonstruktion seitens der Ermittler sei schon auf einem guten Weg, obwohl sich der Unfallverlauf auf über 120 Meter erstreckt hat, so eine Sprecherin. Außerdem wurden und werden alle möglichen Spuren gesichert. Fast alle Unfallbeteiligten seien schon verhört worden. 

Der Hyundai-Fahrer aus Raubling hat das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Alle anderen, mit Ausnahme des 18-jährigen Eggstätters sind jetzt länger als 24 Stunden in stationärer Behandlung und gelten deshalb als schwer verletzt. Sie sind zwar außer Lebensgefahr, weitere Operationen seien aber nicht ausgeschlossen. Derzeit warten die Fahnder noch auf das Ergebnis der Blutuntersuchungen, um die Beteiligten im Zweifel vor Gericht ent- oder belasten zu können.

Anmerkung der Redaktion: Wegen Rücksichtnahme gegenüber den Angehörigen ist die Kommentarfunktion unter diesem Artikel deaktiviert.

Quelle: rosenheim24.de

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