Nach Fall Hoeneß: Viermal so viele Steuer-Selbstanzeigen

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Uli Hoeneß.

München - Der Steuerfall Uli Hoeneß hat in Bayern einen sprunghaften Anstieg der Steuerselbstanzeigen nach sich gezogen. Die Behörden sprechen von einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr.

Bis Jahresende meldeten sich bei den Finanzbehörden im Freistaat 3973 Bürger, die für Vermögen in der Schweiz keine oder zu wenige Steuern gezahlt hatten. Das war im Vergleich zum Vorjahr fast eine Vervierfachung - 2012 waren nur 1038 Selbstanzeigen gezählt worden, wie ein Sprecher des Finanzministeriums am Donnerstag in München sagte. „In den vergangenen Jahren hatten wir noch nie so viele Selbstanzeigen.“ Über die Selbstanzeigen berichtete zuvor die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag).

Steuer-Affäre Hoeneß - eine Chronologie

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Als Grund des Anstiegs gelten die wochenlangen Schlagzeilen um den FC-Bayern-Präsidenten, dessen Selbstanzeige publik geworden war. Hoeneß ist bislang aber der einzige Steuerhinterzieher geblieben, dessen Name in den Zeitungen landete. Normalerweise gilt bei Steuerfällen wegen des Steuergeheimnisses strenge Vertraulichkeit. Bisheriger Spitzenreiter war das Jahr 2010 mit 3884 Selbstanzeigen gewesen.

dpa

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