Brutaler Überfall: So läuft die Fahndung

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Bad Endorf - Der Inhaber eines Juweliers wurde bei einem Überfall am Montag schwer verletzt. Polizeisprecher Andreas Guske erklärt nun, wie die Fahndung abläuft:

Nach dem Überfall auf einen Bad Endorfer Juwelier ist das Opfer zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansprechbar. Der Mann hat schwere Kopfverletzungen erlitten und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, liege der Juwelier nun auf der Intensivstation. Von den Tätern fehlt derzeit trotz einer eingeleiteten Großfahndung jede Spur. Der genaue Tatablauf ist noch nicht geklärt.

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Die Polizeimeldung zum Überfall

Die Lebensgefährtin des Mannes hatte sich am Montagabend Sorgen gemacht, da ihr Partner nicht zur gewohnten Zeit nach Hause gekommen war. Daraufhin rief sie gegen 20 Uhr im Laden an. Obwohl er gefesselt war, konnte der Juwelier das Telefongespräch annehmen, aber nur bruchstückhaft vermitteln, was passiert war. Seine Lebensgefährtin verständigte daraufhin umgehend die Polizei.

Der Tag nach dem Überfall

Die Fahndung nach den Tätern läuft, die Spurensicherung ist weiterhin im Laden beschäftigt. Bislang gibt es keine Fahndungsergebnisse, so Guske. Ob die Täter als Bande agieren und ob ein Zusammenhang mit dem jüngsten Überfall auf einen Tuntenhausener Pfarrer besteht, dazu konnte Andres Guske keine Angaben machen. "Es ist zwar möglich, aber reine Spekulation".

Es wird vermutet, dass die Täter oder Komplizen den Tatort bereits im Vorfeld ausgekundschaftet haben. Wer verdächtige Fahrzeuge oder Personen um die Tatzeit (17.55 Uhr) oder auch in der Zeit davor im Bereich der Bad Endorfer Hauptstraße (Bahnhofstraße) wahrgenommen hat, möchte sich bitte bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim oder bei jeder anderen Dienststelle melden.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: ca. 30 – 35 Jahre alt, 175 bzw 185 cm groß. Sie sprachen mit osteuropäischem Akzent. Hinweise nimmt die Kripo Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Wie Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben im Gespräch mit rosenheim24 mitteilte, sind alle sehr betroffen. "Die Nachricht hat uns erst heute erreicht", so Unverdorben. Ihre Gedanken seien bei der Familie.

ps/df

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © amf

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