Zug kann nicht mehr bremsen: Pferde tot!

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Murnau / Weilheim - Vergangenen Sonntag erfasste ein Regionalzug drei Pferde. Der Zugführer konnte nicht mehr bremsen, daher starben die Tiere noch an der Unfallstelle.

Eine Regionalbahn hat am Sonntag, den 22. Februar auf der Strecke München – Mittenwald drei Pferde erfasst. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung war ein Zusammenprall nicht mehr zu vermeiden. Die Tiere verendeten an der Unfallstelle. Seitens der Deutschen Bahn Regio wird der Sachschaden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sonntagabend informierte die Notfallleitstelle der Bahn die Bundespolizei über einen Unfall kurz vor dem Bahnhof Murnau. Die verständigten Weilheimer Bundespolizisten stellten vor Ort fest, dass ein Regionalzug drei Pferde erfasst hatte. Aufgrund der Dunkelheit hatte der Triebfahrzeugführer die Tiere offenbar sehr spät wahrgenommen. Er konnte den Zusammenstoß trotz eingeleiteter Notbremsung nicht mehr verhindern.

Die Pferde erlitten tödliche Verletzungen. Am Triebfahrzeug entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Lok musste zum nächsten Bahnhof geschleppt werden. Da es sich um eine Leerfahrt handelte, waren keine Fahrgäste von dem Unfall unmittelbar betroffen. Auf der Bahnstrecke kam es insgesamt zu Verspätungen von rund fünf Stunden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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