Münchner Beamte wollten BMW kontrollieren

Flucht vor Polizei wird zu illegalem Rennen mit über 180 Sachen

München - Bei einem illegalen Rennen sind zwei Autofahrer mit über 180 Kilometern pro Stunde durch München gerast. Entkommen sind sie der Polizei trotzdem nicht.

Am Mittwoch, 31.01.2018, gegen 22.10 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion 47 einen BMW in der Ingolstädter Straße einer Verkehrskontrolle unterziehen. Plötzlich beschleunigte der Fahrer des Autos auf eine Geschwindigkeit von über 120 km/h.

An der Kreuzung zur Neuherbergstraße bemerkten die Polizisten einen Audi, der vom BMW-Fahrer überholt wurde und anschließend ebenfalls auf über 120 km/h beschleunigte.

Die beiden Fahrzeuge fuhren weiter stadtauswärts und erreichten dabei Spitzengeschwindigkeiten von über 180 km/h. An der Anschlussstelle zur A99 fuhr der Audi-Fahrer auf die Autobahn. Die Polizeibeamten folgten dem BMW-Fahrer und konnten diesen schließlich kurz vor Oberschleißheim einer Kontrolle unterziehen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde über das Kennzeichen des Audi-Fahrers eine Nachschau an seiner Wohnanschrift veranlasst. Dort konnte der Fahrer jedoch nicht angetroffen werden. Er meldete sich später selbstständig bei der Polizeiinspektion 45.

Der Fahrer des BMW, ein 21-Jähriger und der Fahrer des Audi, ein 34-Jähriger, beide aus dem Landkreis München, müssen sich nun wegen der Straftat eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Der Audi des 34-Jährigen wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Der BMW des 21-Jährigen konnte nicht beschlagnahmt werden, da er nicht der Halter des Fahrzeugs ist.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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