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Landwirtschaftsministerin Kaniber auf der Wiesn

Angewidert von veganer Weißwurst: „Eigenartig zusammengepresste Masse“ und „unmöglich zu essen“

Ganze Ochsen, Hunderttausende Hendl und lange Würste: Das Münchner Oktoberfest gilt als Schlaraffenland für Fleischesser. Aber die Zeiten ändern sich - und die Speisekarten auch. Neu mit dabei: Vegane Weißwürste - hier scheiden sich die kulinarischen Geister.

München - Vegetarisch war gestern. Jetzt ist vegan. Auf der Wiesn, dem Fest der Fleischlust mit Hendl, Haxn und Ochsen, stehen auf vielen Speisekarten heute auch vegane Gerichte. „Die Nachfrage nach vegetarischen Angeboten ist schon seit vielen Jahren beständig gestiegen, vor einigen Jahren setzte eben auch die Weiterführung auf vegan ein“, sagt Wirtin Haberl. Besonders im Fokus steht vor allem die vegane Weißwurst.

Kabarettistin Monika Gruber war regelrecht angewidert, als sie für den Bayerischen Rundfunk die veganen Weißwürste im Schottenhamel-Festzelt testen sollte. Ihr „Fazit“ fiel ebenso humorvoll wie vernichtend aus: „Schaut aus wie gepresste Sägespäne!“ rosenheim24.de hatte darüber berichtet.

Und mit dieser Meinung steht die 51-Jährige lange nicht alleine da. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (44, CSU) sollte nun auf Bitten der Bild-Zeitung ebenfalls das neue, vermeintliche Schmankerl testen.

Sie saß im Zelt „Tradition“ auf der „Oidn Wiesn“, als Wirt Toni Winklhofer vegane Weißwürste servierte, die in seinem Zelt eigentlich gar nicht auf der Karte stehen und Kaniber war laut bild.de schockiert.

„Allein der Geruch und die Konsistenz des Produkts haben es mir unmöglich gemacht, das zu essen“, sagte sie angewidert, dazu seien die „Weißwürste“ komisch rissig gewesen. Kaniber stellte in Bezug auf die „eigenartig zusammengepresste Masse“ kopfschüttelnd fest: „Ich verstehe nicht, warum jemand als Veganer etwas essen will, das aussieht wie eine Wurst. Ich habe mich doch bewusste entschieden, kein Fleisch zu essen.“

mz

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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