Oktoberfest-Blaulicht der Polizei

Hitlergrüße, fiese Sex-Attacken und ein durchdrehender Brite im Dirndl

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München - Das mittlere Oktoberfest-Wochenende wurde von dem Drama am Freitagabend überschattet, als eine Schlägerei im Augustiner-Zelt ein tödliches Ende nahm. Aber auch sonst konnte sich die Polizei am Freitag und Samstag über mangelnde Arbeit gewiss nicht beklagen. Die "Höhepunkte":

Wiesn-Wache schnappt drei Pöbler

Am Freitag gegen 21 Uhr beobachteten Taschendiebfahnder auf der Wirtsbudenstraße drei zwischen 20 und 30 Jahre alte Männer aus München, welche mehrfach andere Oktoberfestbesucher anpöbelten, schubsten und beleidigten. Die zivilen Fahnder informierten uniformierte Polizeibeamte der Wiesn-Wache. Diese nahmen die drei Männer in Gewahrsam und konnten so weitere Übergriffe unterbinden. 

Festnahme von Pakistani nach "Frauenwechsel"

Gegen 20.30 Uhr beobachteten Taschendiebfahnder aus der Schweiz und Spanien in einem Festzelt einen 31-jährigen Pakistaner, der einer auf einer Bierbank tanzenden 21-jährigen Wiesnbesucherin über das Bein streichelte und ihr anschließend ans Gesäß griff

Als diese seine Hand wegschlug, "wechselte" der 31-Jährige zu einer 33-jährigen Wiesnbesucherin und stieß dieser mit einem Finger über der Kleidung zwischen die Pobacken. Die Frau wehrte sich mit einer Ohrfeige. Der 31-Jährige wurde durch die Taschendiebfahnder vorläufig festgenommen und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Gegen ihn wird ein Betretungsverbot für das Oktoberfest beantragt. 

Inder packt Penis aus und reibt sich Frauen

Berliner Taschendiebfahnder konnten dann gegen 23 Uhr in einem Festzelt beobachten, wie sich ein 48-jähriger Inder von hinten an Frauen drückte, welche am Einlass in der Warteschlange standen. Der Mann öffnete sein Hosentürchen und rieb sein Glied am Gesäß der Damen. Der 48-Jährige wurde durch die Taschendiebfahnder vorläufig festgenommen und an die Wiesn-Wache überstellt. Nach Beendigung aller Maßnahmen wurde er entlassen. Auch gegen ihn wird ein Betretungsverbot beantragt.

Kiffender Österreicher verletzt zwei Polizisten

Am Freitag gegen 21 Uhr beobachteten Drogenfahnder der Polizei einen 22-jährigen Österreicher beim Rauchen eines Joints. Als die Beamten versuchten den 22-Jährigen festzunehmen, versuchte dieser zu flüchten. Der 22-Jährige wurde durch die Beamten eingeholt. Bei der Festnahme schlug er einem Polizisten ins Gesicht und verletzte einen weiteren Polizeibeamten. Der Täter wurde zur Wiesn-Wache gebracht und nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen. 

Sex-Attacke von Pakistani auf junge Frau

Am Freitag kurz vor Mitternach legte sich eine 25- jährige Frau aus dem Raum Stuttgart nach einem Festzeltbesuch auf einen Hügel nieder. Ein 32-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger näherte sich der jungen Frau, griff ihr unter das Dirndl und führte einen Finger ein. Dies konnte durch einen Sicherheitsmitarbeiter beobachtet werden. Der Täter wurde festgenommen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Streit um Platz auf der Bierbank eskaliert 

Am Samstag gegen 17.50 Uhr eskalierte ein andauernder Streit um die Platzverhältnisse auf einer Bierbank in einem Festzelt. Im Verlauf dieses Streites schüttete ein 21-jähriger Münchner den Inhalt eines Maßkruges über den Kopf einer 22-Jährigen aus Garmisch. In dem Maßkrug befanden sich Scherben von einem zuvor zu Bruch gegangenen Krug. Anschließend warf der 21-Jährige den Maßkrug gegen den Oberkörper der 22- Jährigen.

Der Ordnungsdienst schritt sofort ein und unterband weitere Handlungen. Die 22-Jährige wurde durch die Scherben am Hinterkopf leicht verletzt. Der 21-Jährige wurde auf die Wiesn-Wache gebracht. Hier stellte sich heraus, dass er zudem eine geringe Menge Cannabis bei sich hatte. Gegen ihn läuft nun je ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie dem Betäubungsmittelgesetz. 

Somalier dreht durch und attackiert zwei Polizisten 

Am Samstag geriet ein 20-jähriger Somalier am Haupteingang der Theresienwiese gegen 19.10 Uhr mit unbekannten Personen in eine verbale Auseinandersetzung. Einsatzkräfte der Wiesn-Wache schritten ein, um den Streit zu schlichten. Ohne jeglichen Anlass ließ sich der 20-Jährige auf den Boden fallen und fing an zu schreien. Als ihm die Polizisten aufhelfen wollten, schubste er ohne erkennbaren Grund einen der Beamten

Der aggressive 20-Jährige wurde zur Wiesn-Wache gebracht. Während des Transportes trat er einer weiteren Beamtin gegen das Schienbein. Die beiden Beamten wurden hierbei nicht verletzt. Der 20-Jährige wurde aufgrund seiner Aggressivität in Gewahrsam genommen und wegen einer Körperverletzung angezeigt. 

Italiener mit SS-Tattoo geschnappt

Ebenfalls am Samstag, gegen 12.30 Uhr, fiel einem Security-Mitarbeiter an einem Eingang zum Festgelände ein 38-jähriger Italiener auf, der am linken Hals einen SS-Totenkopf tätowiert hatte und diesen offen zeigte. Da das öffentliche Zeigen dieser Symbole einen Straftatbestand darstellt, musste der 38-Jährige seine Tätowierung verdecken und durfte erst nach Hinterlegen einer Sicherheitsleistung das Festgelände verlassen. 

Einbrecher übernehmen "Steuerung" von Geisterbahn

Am Samstag gegen 22 Uhr kletterten zwei Männer aus dem Raum Starnberg (20 und 22 Jahre alt) über einen knapp zwei Meter hohen Bauzaun, bestiegen anschließend einen über zwei Meter hohen Container einer Geisterbahn und gelangten in die Schaltzentrale und den Werkstattraum. Die beiden Männer manipulierten am Generator und lösten hier den Not-Halt aus

Angestellte der Geisterbahn begaben sich daraufhin in den Generatorraum und trafen auf die beiden Männer. Diese versuchten zu flüchten, wobei der 20-Jährige durch die Angestellten festgehalten werden konnte. Kurze Zeit später konnte auch der 22-Jährige durch eine Mitarbeiterin der Geisterbahn wiedererkannt und festgenommen werden. Dieser hatte zudem noch Diebesgut aus der Werkstatt bei sich. Gegen die beiden Männer wird nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

Schweizer zeigt Gästen und Polizei Hitlergruß 

Am Samstagmorgen gegen 1.15 Uhr streckte ein 30-jähriger Schweizer auf dem Oktoberfestgelände einer Personengruppe gegenüber die Hand zum Hitlergruß aus und rief "Heil dem Führer". Der hinzugerufenen Polizeieinsatzgruppe der Wiesn-Wache gegenüber zeigte er zweimal den Hitlergruß. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Da er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde bei ihm eine Sicherheitsleistung genommen und er anschließend wieder entlassen.

Brite im Dirndl will aufs Damen-Klo und randaliert 

Am Freitag gegen 21.10 Uhr versuchte sich ein 31-jähriger Brite, der mit einem Dirndl als Frau verkleidet war, in einem Festzelt Zutritt zu den Damentoiletten zu verschaffen. Dies wurde durch den dort eingesetzten Ordnungsdienst mehrfach unterbunden und der Brite des Zeltes verwiesen. Da der angetrunkene Dirndl-Träger sich äußerst aggressiv verhielt, wurde eine vorbeikommende Einsatzgruppe auf die Situation aufmerksam. 

Als der 31-Jährige von den Beamten kontrolliert werden sollte, schlug er um sich. Bei der Festnahme verletzte der Brite einen Polizeibeamten am Finger. Da der Brite über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt und die erforderliche Sicherheitsleistung nicht aufbringen konnte, wurde er der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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