Zwei Träger der Staatsmedaille aus der Region

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München - Im Rahmen der Verleihung der bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit sind auch zwei regionale Preisträger geehrt worden:

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit wird vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit jährlich an Personen, Vereinigungen oder Kommunen verliehen, die sich herausragende Verdienste um die Gesundheit erworben haben. Die Staatsmedaille stellt die höchste Auszeichnung dar, die der Bayerische Staat für „Verdienste um die Gesundheit." zu vergeben hat

Die Preisträger

Herr Dr. Ulrich Hildebrandt (Prien am Chiemsee)ist Mitglied des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft für kardiologische Rehabilitation und Prävention in Bayern, einem Verein, der sich für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen einsetzt.

Außerdem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung, in dem sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Für die Deutsche Herzstiftung leitet Herr Dr. Ulrich Hildebrandt jährlich eine Informationsveranstaltung zu Herzerkrankungen.

Das ehrenamtliche Engagement von Herrn Dr. Ulrich Hildebrandt für die Verbreitung von Informationen über Herzerkrankungen und die Vermittlung präventiver Ansätze in der Öffentlichkeit geht weit über die üblichen ärztlichen Pflichtaufgaben hinaus.

Herr Dr. Ulrich Hildebrandt war im Rahmen der von der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee veranstalteten „Gesundheitswoche 2012" als Dozent tätig. Durch seine exzellenten Fachvorträge im Bereich der Kardiologie wertete Herr Dr. Ulrich Hildebrandt die gesamte Veranstaltungswoche enorm auf und trug so erheblich zum großen Erfolg der Gesundheitswoche bei.

Unter der Leitung von Herrn Dr. Ulrich Hildebrandt finden zusammen mit einem Team der Klinik St. Irmingard in Prien und Mitarbeitern anderer Einrichtungen zweimal jährlich „HerzSeminare" auf Kreta statt. Teilnehmer dieser Seminare erhalten Informationen zu Themen wie Ernährung, körperliche Aktivität, Stress und Entspannung.

Herr Dr. Hans Dworzak (Mühldorf am Inn) war mehr als 30 Jahre am Klinikum Mühldorf am Inn als Chefarzt der Anästhesie tätig. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat er sich bereits sehr früh ehrenamtlich für die Belange Schwerstkranker und Sterbender engagiert. Er war 1995 Gründungsmitglied des Anna Hospizvereins Mühldorf und setzt sich bis heute engagiert als ehrenamtlicher Vorsitzender für den würdevollen Umgang mit dem Tod ein.

Der Hospizverein bietet todkranken Patienten und ihren Familien eine umfassende Begleitung und Unterstützung an.

Seit Einführung des gesetzlichen Anspruchs auf eine Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) 2007 setzte sich Herr Dr. Hans Dworzak für deren Aufbau in Bayern ein. Er war Ende 2010 Mitglied einer Expertenarbeitsgruppe am StMUG zur Stärkung der SAPV im ländlichen Raum. Dank seines intensiven Engagements und einer Anschubfinanzierung des StMUG konnte das SAPV-Team Mühldorf in Trägerschaft des Anna Hospizvereins zum 01.01.2011 einen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen abschließen und als erstes SAPV-Team in Bayern im ländlichen Raum tätig werden. Das Team betreut schwerstkranke Patienten zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld.

Sein Einsatz für ein menschliches Sterben ist Dr. Hans Dworzak Herzensangelegenheit und persönliches Bedürfnis. Viele Jahre hat Dr. Hans Dworzak neben seiner ärztlichen Tätigkeit und vor allem nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2006 unter Zurückstellung seiner persönlichen Bedürfnisse in seiner Freizeit unermüdlich an einer Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des Anna Hospizvereins gearbeitet.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bayerisches Staatsministerium

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