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irreparabler Schaden für die Kunstwelt

Urteil gefallen: 26 000 Euro Schadensersatz für verpfuschten Spitzweg

Prozess um angeblich beschädigte Kunstwerke
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Galerist Andreas Baumgartl zeigt in seiner Galerie drei der mutmaßlich durch einen Restaurator beschädigten Kunstwerke.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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München - Das Oberlandesgericht hat entschieden. Ein Restaurator muss 26.000 Euro Schadensersatz zahlen, weil er vier Gemälde mit zu scharfen Lösungsmittel gereinigt haben soll. Die Bilder sollen irreparable Schäden erhalten haben.

Andreas Baumgartl, ein Münchner Galerist, hat im Jahr 2009 einem Restaurator den Auftrag gegeben, vier Kunstwerke zu reinigen. Unter den Bildern war auch das Gemälde „Der Schreiber“ von Carl Spitzweg, wie die OVB-Heimatzeitung berichtet. 

Als er die Gemälde zurückerhielt hätten diese massive Schäden vorgewiesen. Dem Restaurator wurde vorgeworfen die Bilder mit zu scharfen Lösungsmittel behandelt zu haben. Dem Berufungsprozess ging ein Urteil des Landgerichts Traunstein voraus, das der beklagte Restaurator angefochten hatte. Die Richter des Oberlandesgerichts München korrigierten nun die Schadenssumme lediglich minimal nach unten, weil ein unbedeutendes Gemälde zuvor ein wenig zu hoch geschätzt wurde. 

Der mit Abstand größte Schaden entstand bei dem Spitzweg-Gemälde. „Der Schreiber“ soll vor der Restaurierung einen Zeitwert von 20 000 bis 25 000 Euro gehabt haben. Nach der Behandlung durch den Restaurator sei der Wiederverkaufswert um 5.500 Euro gesunken, wie die OVB-Heimatzeitung erfuhr. 

Andreas Baumgartl sei mit Urteil zwar "zufrieden", bedauere aber trotzdem den irreparablen Schaden an den Kunstwerken. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie bei ovb-online oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung. 

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