Ein Teilnehmer aus der Region ausgezeichnet 

Umweltminister verleiht Biodiversitätspreis 2018 

München - "Stehende Kleingewässer – (H)orte der Artenvielfalt": Unter diesem Motto stand der diesjährige Bayerische Biodiversitätspreis "NaturVielfaltBayern". Fünf Teilnehmer konnten diesen am 27. Juli entgegennehmen, einer kommt aus dem Landkreis Mühldorf.

Zahlreiche Arten finden in Teichen, Tümpeln und Weihern wertvollen Lebensraum. Die Teilnehmer der mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Auszeichnung haben mit ihren Projekten ganz wesentlich für den Erhalt der Rückzugsorte für bedrohte Arten beigetragen. Umweltminister Dr. Marcel Huber übergibt die Urkunden an die fünf Preisträger:

  • Stiftung KulturLandschaft Günztal, Regierungsbezirk Schwaben, für das Projekt: "Tümpelkampagne". Seit Beginn des Projektes wurden auf 30 Maßnahmeflächen insgesamt 88 Tümpel und Weiher in der Günz-Aue neugestaltet, wodurch neuer Lebensraum für viele gefährdete Arten entstanden ist.
  • Bund Naturschutz in Bayern e. V. Kreisgruppe Mühldorf am Inn, Regierungsbezirk Oberbayern, für das Projekt: "Büffel als Biobagger – Anlage und Erhalt von Kleingewässern ohne Maschineneinsatz im Rahmen landwirtschaftlicher Tierhaltung".
  • Vier private Teichbesitzer von "Moor- und Himmelsweihern im Aischgrund“, Regierungsbezirk Mittelfranken. Die Teichbesitzer haben seit vielen Jahren dazu beigetragen, vom Aussterben bedrohte Arten zu erhalten. Dazu gehören einzigartige Laichkrautbestände, mehrere Wasserschlauch- und Moorlibellenarten sowie die besten Bestände des Moorfrosches in Mittelfranken. 
  • Dr. Ernst Krach, anerkannter Experte für Amphibien, Reptilien, Libellen und Gefäßpflanzen, aus dem Regierungsbezirk Oberbayern. Seit 1980 hat Dr. Krach in vier Landkreisen um Ingolstadt mit ehrenamtlichen Kartierungen in knapp 7.000 Gewässern über 13.000 Amphibienlaichpopulationen nachgewiesen.
  • Gymmnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid, Regierungsbezirk Unterfranken, für das  Projekt: "Werdsee mit Erlenbruchwald in Wiesentheid". Seit vielen Jahren kümmern sich die Schülerinnen und Schüler unter Leitung des Studiendirektors Matthias Mann und in Kooperation mit verschiedenen Akteuren (Markt Wiesentheid; Bund Naturschutz – Ortsgruppe Wiesentheid/Geiselwind/Prichsenstadt; Landschaftspflegeverband des Landkreises Kitzingen) um den ökologisch wertvollen Werdsee und den Erlenbruchwald.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser