Die ganzen Sommerferien lang

Wildwasser-Rafting, Open-Air Bühne und Schmankerl - "Sommer in der Stadt" München startet

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München - Ab Freitagmittag, 24. Juli, startet in München "Sommer in der Stadt". Weil aufgrund der Corona-Pandemie große Konzerte, Volksfeste und Events ausfallen, will die Stadt mit dem neuen Konzept auch in dieser schwierigen Zeit Lebensfreude und Frohsinn verbreiten. 

Trotz Corona-Krise oder gerade wegen der Corona-Krise soll der Sommer in München mit "Sommer in der Stadt" etwas ganz Besonderes werden. Statt mit einem zentralen Volksfest auf der Theresienwiese soll die Lebensfreude an vielen Orten gefeiert werden: mit Kultur, Fahrgeschäften, verschiedenen Ständen und Sport. 


Deshalb werden Buden und Fahrgeschäfte an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt. Damit will man unter anderem den unter den Folgen der Corona-Krise leidenden Schaustellern helfen. Allerdings soll es sich hierbei nicht um eine Ersatzwiesen handeln. Das war Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner, welcher das Konzept erstellte, bereits im Mai wichtig zu betonen. 


München: "Sommer in der Stadt" startet am 24. Juli

Während Rosenheim bereits vor einer Woche, am 18. Juli, den Startschuss zum "Sommer in der Stadt" gegeben hat, zieht München an diesem Wochenende nach. Um 13 Uhr will Oberbürgermeister Reiter das Riesenrad taufen und damit den "Sommer in der Stadt" offiziell eröffnen. "Sommer in der Stadt" läuft bis zum Ende der Sommerferien. 

  1. Theresienwiese: Die Theresienwiese hat sich bereits in ein kleines Urlaubsparadies mit Palmen, Sand und Liegestühlen verwandelt - auf 1.000 Quadratmetern Fläche haben die Helfer hier 70 Kubikmeter Sand aufgeschaufelt. Dort können es sich Bürgerinnen und Bürger gemütlich machen und die Seele baumeln lassen. Des Weiteren gibt es ein breitgefächertes Sportangebot mit Tennis, Basketball und sogar eine Boulderwand lädt zum Klettern ein. Auch hier werden ein paar Schausteller ihre Buden aufstellen.
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2. Königsplatz: Vor allem der Königsplatz verwandelt sich beim "Sommer in der Stadt" in ein kleines Fahrgeschäfte-Eldorado. Hier wird neben einem Kettenkarussell, einer Schiffschaukel, einer Familienbahn auch ein Riesenrad stehen – mit traumhaftem und ungewohnten Blick über die Innenstadt aus 50 Metern Höhe. 

3. Olympiapark: Doch nicht nur am Königsplatz gibt es Fahrgeschäfte, Buden und Schmankerlstände. Im Olympiapark, unterhalb der Olympiahalle, am Coubertinplatz und entlang des Sees werden Marktstände, Buden und Karussells stehen. Weitere Highlights  dürften auch der "Rio-Rapidos" - die größte transportable Wildwasser-Raftingbahn -, das Laufgeschäft „Jumajji“ und das „Münchner Lach-Freu-Haus“ sein. 

4. Auf dem Weißenburger Platz, Orleansplatz, Mariahilfplatz und Wittelsbacherplatz wird es Stände mit Süßwaren, Softeis, Grillvariationen und andere Leckereien geben. Zudem werden diverse Verkaufsstände für Haushaltswaren, Ballons und Trachtensachen, Schießstände und Schänken aufgebaut.

5. Kulturelles Open-Air-Programm: Neben Fahrgeschäften, Brotzeit- und Verkaufsständen soll es auch Konzerte, Shows Kabarett und Events von verschiedenen Veranstaltern in ganz München geben. Dafür steht im Olympiastadion eine große Sommerbühne bereit. Außerdem bringt eine Wanderbühne kulturelle Events direkt in die Stadtviertel. 13 verschiedene Standorte sollen hier nacheinander bespielt werden. Weitere Bühnen sind im Innenhof des Stadtmuseums, im Valentin-Karlstadt-Musäum, im Innenhof des Deutschen Theaters und am Celibedacheforum des Gasteigs geplant.

mz/jg

Quelle: rosenheim24.de

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